Haarscharf erkannt

Kamerageführte automatische Verbindung von Glasfasern. Der Artikel beschreibt die Entwicklung eines komplexen Glasfaser-Schweißgerätes auf Basis eines phyCORE-PXA-270 - Controllermoduls und die erfolgreiche Realisierung des Projekts innerhalb eines anspruchsvollen Zeitrahmens.

Eine Standard-Glasfaser für die optische Übertragung von Sprache, Daten, Bildern hat einen Durchmesser von 125 µm. Sie besteht aus einem Mantel und einem Kern. Je nach Fasertyp und der zu übertragenden Wellenlänge des Lichtsignals ist der Durchmesser des Faserkerns unterschiedlich. Bei gängigen Standard-Einmodenfasern liegt er bei ca. 8 µm, somit etwa bei 1/10 der Dicke eines menschlichen Haars. Um die Datenübertragung über kilometerlange Strecken zu ermöglichen, müssen diese Fasern verlustarm miteinander verschweißt werden – automatisch und mit möglichst geringer Dämpfung an der Verbindungsstelle. Corning Cable Systems, vormals RXS Kabelgarnituren GmbH, hat erste Lichtbogen-Spleißgeräte in den frühen 80er Jahren entwickelt und im Markt eingeführt.
Das Ziel des hier beschriebenen Projekts war die Entwicklung einer neuartigen Gerätefamilie, die das neue Marktsegment der "FFTP"-Verkabelung bedienen soll. Um den sehr anspruchsvollen Zeitplan meistern zu können, entschied sich Corning Cable für PHYTEC als Projektpartner zu Entwicklung der gesamten Geräteelektronik.

Lesen Sie im folgenden PDF-Artikel den Erfahrungsbericht von Corning Cable