
Mit der FireWire-Serie stellt PHYTEC Mainz kostengünstige Industrie-Kameras mit Firewire-Schnittstelle vor. Die Kameras sind als Farb- und Schwarzweiß-Modell verfügbar und besitzen ein stabiles Metallgehäuse mit C/CS-Mount-Objektivanschluß.
Die Kameras können direkt – also ohne zusätzliche Framegrabberkarte – an Rechner mit Firewire-Interface angeschlossen werden. Die Installationsarbeiten verringern sich so auf ein Minimum. Bildübertragung, Parametrierung und Stromversorgung erfolgen direkt über das FireWire Kabel.
Mit einer Bildauflösung von 1024 x 768 Pixeln bei einer Framerate von bis zu 15 Bildern/sec. sind die Kameras in Applikationen einsetzbar, bei denen die Auflösung von analogen Kameras nicht mehr ausreichend ist. Ein besonderer Vorteil ist der globale Shutter. Im Gegensatz zu Kameras mit „Rolling Shutter“ wird das gesamte Bild zu genau einem Zeitpunkt belichtet. Dadurch werden Verzerrungen von bewegten Objekten vermieden.
Weiterhin besitzen diese Kameras einen BNC-Eingang zur externen Triggerung. Dadurch ist es möglich die Kameras asynchron zu starten und mit einem bestimmten Ereignis zu synchronisieren. Optional besitzt diese Kamera einen Ein- und einen Ausgang. Zur Beschaltung dieser I/Os bitten wir Sie Kontakt mit uns aufzunehmen.
Die Kameras der FireWire-CAM-Serie besitzen eine IEEE 1394a-Schnittstelle. Die Kommunikation mit dem Rechner erfolgt mit dem standardisierten DCAM 1.31 - Protokoll. Treiber für Windows 2000 (SP2) und Windows XP sind im Lieferumfang enthalten.
Softwareseitig lassen sich die Kameras leicht in die Applikation integrieren. Standardapplikationen oder eigene Applikationen, die das Direct-X Interface unterstützen, direkt mit dem mitgelieferten WDM-Treiber eingesetzt werden.
Zur schnellen und einfachen Erstellung eigener Anwendungen liefert PHYTEC außerdem ein Software-Development-Kit (SDK) mit den FireWireCAMs mit. Die Struktur des SDKs ermöglicht dem Anwender, ohne aufwendige Einarbeitung in die Direct-X-Schnittstelle seine Applikationssoftware zu erstellen.<P>
Die Verwendung der Kameras mit LINUX ist unter :
www.phytec.de/phytec/faqs_bildverarbeitung/
beschrieben.
Funktion | TOP | AK065 | Bemerkung |
Kameracharakteristik | |||
Auflösung (H x V) | • | 1024 x 768 | |
Sensorgröße | 1/3" | ||
Pixelgröße | 4,65µm x 4,65µm | ||
Farbe / monochrom | color | ||
Sensortechnologie | CCD | ||
Sensorchip | Sony ICX204AK | ||
Scan-System | • | progressive | |
Shutter-Typ | • | global | |
Bildrate (fps) | 3,75 / 7,5 / 15 / 30 | ||
Video-Auflösung | n/a | ||
Mindestlichtstärke | 0,15 lux | ||
S/N-Verhältnis | 9 Bit | ||
Belichtungszeit | 1/10000...30 s | ||
Verstärkung | 0...36 dB | ||
AEC | ja, abschaltbar | ||
AGC | ja, abschaltbar | ||
Gammakorrektur | 1...2,2 | ||
Weißabgleich/AWB | auto / man. | ||
ext. Trigger / Sync. | • | ja | |
elektrisches Interface | |||
Videoausgang Typ | digital | ||
Anschluss | FireWire IEEE1394a | ||
Datenformat | YUV 4:2:2, Y8 (8 Bit) | DCAM-Protokoll | |
Versorgungsspannung | 8...30 VDC | ||
Leistungsaufnahme | 2,5 W approx. | ||
Triggereingang | 3,3...12V | ||
mechanische Daten | |||
Objektivanschluss | C/CS-Mount | ||
Objektiv | ohne | ||
Gehäuse | Aluminium | ||
Abmessungen (mm) | 50x50x55,7 (HxBxL) | ||
Befestigung | • | 1/4" und M6x8 | universelle Befestigungsplatte |
Gehäusefarbe | schwarz | ||
Gewicht | 180 g | ||
Betriebstemperatur | -5°C...45°C | ||
Anschlüsse | |||
Signalausgang | 6pol. FireWire | ||
Versorgungsspannung | 6pol. FireWire | ||
Trigger / Sync. | BNC-Buchse | ||
Parametrierung | 6pol. FireWire | ||
Iris-Ansteuerung | n/a | ||
Software | |||
Betriebssysteme | Windows | ||
Gerätetreiber | enthalten | ||
Protokolle | DCAM, Direct-X (WDM) | ||
Demo-Software | enthalten |
Hardwaremanual FireWire-CAM-112H English (L-680e_2.pdf)
Hardwaremanual FireWire-CAM-112H Deutsch (L-680d._2pdf)
Wie können die PHYTEC - FireWire - Kameras von der Software angesprochen werden?
Die PHYTEC FireWire-Kameras arbeiten mit dem standardisierten DCAM-Protokoll und können unter Windows 2000 / XP / Windows 7 über den mitgelieferten WDM-Stream-Class-Treiber durch das DirectX - Interface angesprochen werden.
Damit ist eine einfache und komfortable Anbindung an die Anwendungssoftware möglich:
Das SDK beinhaltet Anbindungen an verschiedene Programmierschnittstellen:
Für jede dieser Schnittstellen stellt das SDK alle benötigten Binaries, Header und Libraries, eine ausführliche Hilfe sowie Beispielprojekte und Demoprogramme mit Quellcodes zur Verfügung.