Eine Vielzahl von embedded Lösungen setzt neben Prozessorleistung eine immer wieder gleiche Menge von Schnittstellen voraus. Zu diesen Prozess-Schnittstellen zählen z.B. Ethernet, USB, SPI, I2C und Grafik. Wir haben einen embedded Bus definiert, der diese immer wiederkehrenden Schnittstellen als Steckverbindung zu einem Modul darstellt. Alle phyCARD-Module unseres Hauses haben die gleichen Steckverbinder und identische Pinbelegungen. Die Basisplatine als Schnittstelle zu Ihrer Applikation kommuniziert mit dem Prozessorkern über Standardschnittstellen. Durch Bridges z.B. zu SPI, I2C oder USB lassen sich weitere Schnittstellen auf der Basisplatine implementieren.
Produktdesigns, die auf phyCARDs aufbauen, können mit unterschiedlichen Controller-Architekturen realisiert werden, ohne die Basisplatine zu verändern. Derartige Produkte sind flexibel an die Marktanforderungen anpassbar. Ganze Geräteserien können mit jeweils unterschiedlichen phyCARD-Modulen in Leistung und Preis optimiert werden.
Zukünftige Leistungssteigerungen können Sie bereits jetzt in Ihre Designs „einbinden“. Abkündigungen von Bauteilen – selbst eines Controllers – erfordern kein Redesign der Basisplatine. Ihre Vorteile: Langzeitverfügbarkeit, Flexibilität in Preis und Leistung und Skalierbarkeit innerhalb von Geräteserien.
Modularchitektur: Skalierbarkeit der Rechenleistung über die Controllerarchitekturen hinweg.
Belegung der Stiftleiste: X-Arc – der architekturübergreifende Standardbus für Controller- und Prozessormodule. Neu im Markt – von Phytec entwickelt: Ein embedded Bus, der über Architekturen hinweg für Austauschbarkeit und Skalierbarkeit sorgt. Der X-Arc schlägt die Brücke von der Mikrocontrollerwelt zur x86-Welt.
Schnittstellen: I2C, SPI, ETH10/100 Mbit/s, Audio, UART, USB, SDIO/ MMC, GPIO, JTAG, LVDS
Anzahl der Pins: 100 Pins
Pinbelegung: Jeder Pin hat eine feste Belegung.
Kommunikation: Die Basisplatine als Schnittstelle zu Ihrer Applikation kommuniziert mit dem Prozessorkern über die Standardschnittstellen.
Basisboard-Design: Vereinfachung der Entwicklung eines Basisboards durch Reduktion der Komplexität.
Erweiterung: Einsatz von Gateways (über I2C, SPI oder USB)
z.B. unter Benutzung von FTDI-Chips
Zukunftssicherheit: Stets das Optimum an Rechenleistung zu einem vorgegebenen Preis. Darüber hinaus sind alle phyCARD-Generationen so lange verfügbar, bis die jeweiligen Controller nicht mehr am Markt verfügbar sind.
Vorteile:
• Flexibilität in der Controllerwahl und Skalierbarkeit Ihrer Anwendungen.
• Langzeitverfügbarkeit, Flexibilität in Preis und Leistung.
• Skalierbarkeit innerhalb von Geräteserien.
Alle phyCARDs haben einen Steckverbinder mit definierter Pin-Belegung. Andererseits können unterschiedliche Cotroller unterschiedliche Logic-Spannungen aufweisen. Phytec ändert an den aus der Logic-Spanung abgeleiteten I/O-Pegeln auf den phyCARD-Modulen nichts. Damit ist das Moduldesign optimal für den jeweiligen Controller ausgelegt und zusätzlich kostenoptimiert. Wird für ein Basisboard die Verwendung unterschiedlicher phyCARDs gewünscht, müssen die I/O-Pegel auf dem Basisboard mittels Level-Shifter auf die entsprechenden Pegel angepasst werden. Diese und weitere Informationen haben wir in einem Design-Guide für universelle Basisboards für unsere phyCARDs zusammengestellt. Dieses Design-Guide steht Ihnen im Download-Bereich zur Verfügung.