Linux-Distribution

Mainline

Treiberimplementierungen von Phytec orientieren sich an Industrieanforderungen in Bezug auf Robustheit und Langlebigkeit. Auf der Basis von Vorarbeiten der Community (meist im Zusammenhang mit initialen Leistungen der Halbleiterhersteller) entwickelt Phytec die Treiber mit dem Ziel weiter, sie in das Mainline-Linux zu bringen oder mindestens diesem Ziel nahe zu kommen.

Gerade bei neu auf dem Markt befindlichen Mikrocontrollern liegt das Interesse der Halbleiterhersteller zunächst im Vorhandensein einer Linux-Unterstützung. In diesen ersten, frühen Versionen wird i.A. auf eine nachhaltige Industrietauglichkeit und hierbei insbesondere auf die Mainlinefähigkeit kein großer Wert gelegt. Hier setzt Phytec mit seinen Investitionen an.

Sind Treiber zuerst einmal im Mainline,  profitiert auch Phytec in erheblichem Maße von den Leistungen der Community. Phytec investiert einen gewissen Betrag und bekommt andererseits durch die Fortentwicklung von Linux – und auch von Mainline-Treibern – entsprechende Leistungen aus der Community zurück. Das ist ein wesentliches Grundprinzip des Open-Source-Gedankens.

Alle Arbeiten von Phytec rund um Linux sind dieser Open-Source-Idee eng verbunden; Protektionismus durch beliebig eingefügte Closed-Source-Elemente lehnt Phytec für seine Sourcen aus strategischen Überlegungen ab.


Literatur

Open Source Software - Leitfaden zum Einsatz in Unternehmen

Embedded Linux Development with Yocto Project

Linux Device Drivers