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pciGrabber-4 plus

pciGrabber-4 plus

Zum Anschluß eines grabbMODULs an die serielle Schnittstelle eines PCs wird ein Nullmodemkabel benötigt. Wie wird dieses Kabel beschaltet?

Die Steckverbinder der seriellen Schnittstelle sind vom Prinzip her so ausgelegt, daß ein Rechner mit einem Datenübertragungsgerät (z.B. Modem) verbunden wird. Da das grabbMODUL selbst ein Rechner ist, an den ein Modem angseschlossen werden könnte, besitzt es den gleichen Stecker wie der PC (DB-9 Stecker).
Zur Verbindung mit dem PC wird ein spezielles Nullmodem-Kabel benötigt, bi dem die Signal- und Handshake-Leitungen entsprechend verbunden sind. Dazu müssen die zugehörigen Signale jeweils gekreuzt werden, d.h. es wird z.B. nicht RxD mit RxD verbunden, sondern richtig RxD mit TxD und umgekehrt.
Das einfachste Verbindungskabel benötigt nur drei Leitungen: RxD, TxD und GND. Für den Programmdownload mit den PHYTEC FlashTools z.B. genügt das.
Braucht man einen Hardware-Handshake (z.B. binäre Bildübertagung), so müssen außerdem mindestens RTS und CTS verbunden werden, ebenfalls gekreuzt, sowie auch DTR und DSR (gekreuzt).

Die Grafik zeigt die vollständige Beschaltung eines Nullmodemkabels.

Am einfachsten und sichersten ist es, ein fertig konfektioniertes Kabel zu verwenden (z.B. PHYTEC-Bestellnr. WK041)

WinXP-Installationsproblem Windows Installer Version zu alt

Soll die Demo-CD auf einem WinXP-System installiert werden, so kommt wahrscheinlich die Meldung:

"Microsoft Visual C++ 2010 x86 Redistributable - Setup"
"Windows Installer Version 3.1 oder höher erforderlich, um die Installation ausführen zu können. Besuchen Sie support.microsoft.com, um die entsprechende Version von Windows Installer 3.1 für das System abzurufen."

Die Meldung erscheint, weil zur Installation der Redistributables von Visual Studio auf der Windows-Seite der Windows Installer bei Service Pack 1 oder 2 mindestens in der Version 3.1 und bei Service Pack 3 sogar mindestens in der Version 4.5 vorhanden sein muß. Der Installer von WinXP ist aber nur 3.0 und damit zu alt.

Es ist also zunächst der Installer 4.5 zu installieren, bevor dann die Installation erneut auszuführen ist. Der Installer 4.5 ist hier downloadbar:
www.microsoft.com

Wird das Problem bei der Installation ignoriert, so ergeben sich später zur Laufzeit Fehler der Art "Unable to load Dll for pciGrabber-4" oder "Loadlib failed:c1".

Wie kann ich bei Verwendung mehrerer Grabber eine eindeutige Adresszuordnung vornehmen? (Verwendung des DIP-Schalters in der Bestückungsvariante -RS)

Die Gerätenummernvergabe der Grabber (NDevNo) ist abhängig von der Steckposition und der im BIOS ausgehandelten Zuordnung. Auf Grabber- oder Anwenderseite besteht keine Einflußmöglichkeit darauf.

Deshalb hat PHYTEC die Option -RS mit dem DIP-Schalter aufgenommen. Der DIP-Schalter kann unabhängig von der Gerätenummernvergabe konfiguriert und damit eindeutig einem Grabber zugeordnet werden.

Handbuch L-556 (Version 6) Kapitel 4.4:
"Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, welche Karte mit welcher Gerätenummer verbunden wird. Dies wird allein vom PCI-BIOS und der Architektur des PC-Motherboards bestimmt. In der Regel werden die Adressen aufsteigend in der Reihenfolge der Nummerierung der PCI-Slots vergeben. Dies kann jedoch bei manchen Herstellern abweichen. Im Gegensatz dazu erlaubt das Modell –RS6 mittels eines DIP-Schalters eine individuelle Adresszuordnung. "

Durch Abfrage der DIP-Schalter ist dann in der Software eine eindeutige Zuordnung zu der vom System vorgegebenen Gerätenummer "NDevNo" herstellbar.


Handbuch L-556 (Version 6) Kapitel 4.5.5, "DIP-Schalter":
Die Schalterstellung des DIP-Schalters kann per Software abgefragt werden. Zum Beispiel kann so, bei der Verwendung mehrere Framegrabber in einem System, jedem Framegrabber eine explizite Adresse zugeordnet werden (siehe Kapitel 4.4).  


Achtung: Die Stellung des DIP-Schalters hat keinen Einfluß auf die Gerätenummer "NDevNo", sondern erst durch die softwareseitige Zuordnung des abgefragten DIP-Schalterzustandes ist eine Identifizierung des Grabbers möglich.

Ich möchte die Software HALCON (bzw. ActiVision Tools) mit dem pciGrabber-4plus verwenden. Ist für diese Software ein Treiber für den pciGrabber-4plus vorhanden?

Der entsprechende Treiber und die Anleitung wird auf wird auf unseren FTP Seiten im Bereich ImageProccessing zum Download bereitgestellt:

ftp://ftp.phytec.de/pub/ImageProcessing/pciGrab4plus/Halcon ActiVision/

Unsaubere Objektkonturen / Farbsäume

Frage:

Ich nehme ein Bild mit dem pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus von einer Video-Kamera auf. An Objektkanten bzw. Hell/Dunkel-Wecheseln sind unsaubere Helligkeitsverläufe bzw. farbige Säume zu erkennen. Woher kommen diese Störungen und wie kann ich sie beheben?

Antwort:

Unsaubere Kanten, Welleneffekte und Farbstiche können an Kanten auftreten, an denen sehr starke Helligkeitssprünge vorhanden sind (z.B. Gegenlicht-Aufnahme).

Hier können folgende Effekte eine Rolle spielen:

- Überbelichtung bereits in der Kamera (besonders, wenn es sich um eine CCD-Kamera handelt)
In Gegenlicht-Situationen bzw. bei hellen Punkten im Bild (z.B. Scheinwerfer im Dunkeln) regelt die Belichtungsautomatik der Kamera das Bild auf eine mittlere Helligkeit ein, wodurch die hellen Bildstellen überbelichtet werden. Besonders bei CCD-Sensoren führt dies oft zum "Blooming"-Effekt, der Halos oder Nachzieheffekte an der Helligkeitsgrenze bewirkt.

Abhilfen: Gegenlichtaufnahmen vermeiden / Belichtungszeit-Einstellung der Kamera manuell anpassen / Kamera mit Gegenlicht-Korrektur verwenden / CMOS-Kameras sind unempfindlicher gegenüber Überbelichtungen.

- Übersteuerung des elektrischen Kamerasignals
Die Kamera liefert in diesem Fall einen zu hohen Pegel für Weiß, wodurch der Framegrabber-Eingang übersteuert wird (selten).

Abhilfen: Andere Kamera verwenden oder Dämpfungsglied in Signalleitung einschalten

- Leitungsanpassung nicht ausreichend
Die Kameraleitung hat keine 75 Ohm Wellenwiderstand oder an den Anschüssen, Steckern usw. treten Impedanzsprünge auf. Der Kameraausgang weist nicht 75 Ohm Wellenwiderstand auf.
Dadurch entstehen Signalreflexionen, die besonders bei hohen Pegelsprüngen sichtbar werden und sich durch den Cross-Color-Effekt (Übersprechen vom Helligkeits- in den Farbraum bei Composite-Signalen) auch in Farbsäumen bemerkbar machen können.

Abhilfen: prüfen, ob Kabel, Stecker, Kameraanschluss usw. impedanzmäßig korrekt sind / richtige bzw. hochwertige 75Kabel verwendet werden / S-Video-Anschluss statt Composite (BNC) benutzen.

Ist es möglich, mit dem pciGrabber-4express / pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus VideoStreams aufzuzeichnen, bzw. können Programme verwendet werden, die das DirectShow-Interface benötigen (z.B. für Overlay)?

Sie können den pciGrabber-4express / pciGrabber-4plus oder eGrabber-4plus verwenden, um Video-Streams aufzuzeichen und Programme mit DirectShow-Interface zusammen mit den Grabberkarten betreiben.
Dazu muß jedoch ein anderer Treiber installiert werden, den Sie von unserem FTP-Server herunterladen können. Bitte beachten Sie, daß dieser Treiber nicht von PHYTEC entwickelt wurde und somit auch nicht von uns supportet wird. Weiterhin ist die 64-Bit-Version des Treibers nicht signiert, erfordert also bei jedem Neustart des Rechners von Ihnen im Bootmenü die Zulassung der Verwendung von nicht signierten Treibern.

Dieser Treiber unterstützt die Framegrabber-Modelle VD-012, VD-012-X1, VD-012-X2, VD-011, VD-011-RS6, VD-009-X1, VD-009-RS6, EPC-032 und EPC-032-X2.
(Hinweis: Die Produktversionen VD-009, EPC-032-X1, EPC-032-X1-X2 werden nicht unterstützt.)

Der Treiber ist als WDM-Treiber ausgelegt und arbeitet unter Windows'98 SE, Windows 2000, ME, XP, Vista sowie 7.
Um mit diesem Treiber zu arbeiten, muß der Standard-PHYTEC-Treiber deinstalliert werden. Eine gleichzeitige Verwendung beider Treiber ist nicht möglich.

Zur Aufzeichnung von Video (z.B. in einem AVI-File) benötigen Sie zusätzlich zum Treiber noch ein entsprechendes Programm, z.B. Amcap (als Demo-Programm im Treiber-ZIP enthalten) oder VirtualDub (Freeware).

Bei Erstellung neuer Software sollten Sie nach Möglichkeit den Standard-PHYTEC-Treiber verwenden. Das dort verwendete Treiberkonzept ermöglicht die optimale Ausnutzung der Funktionen der Grabber-Hardware. Möchten Sie eine neue Applikation erstellen, bei der Sie VideoStreaming oder Overlay-Technik einsetzen müssen, können Sie jedoch auch auf den DirectShow-Treiber aufbauen.

Mehr Informationen finden Sie in dem PDF-Dokument, das im Treiber-Paket enthalten ist.

Den VideoCapture-Treiber können Sie hier downloaden:
ftp://ftp.phytec.de/pub/ImageProcessing/pciGrab4plus/CaptureDriver/

Zwei normale 50Hz S/W Video-Kameras laufen synchron zueinander. Ich möchte von beiden Kameras jeweils ein Halbbild exakt zeitgleich digitalisieren und speichern.

Eine gleichzeitige Digitalisierung von zwei Bildern ist möglich, wenn Sie zwei pciGrabber-4plus in einem Rechner verwenden. Voraussetzung ist, daß die Kameras untereinander synchronisiert sind und somit der Bildstart (die Vertikalsynchronisation) zur gleichen Zeit erfolgt. Dazu bieten die meisten Kameras einen SYNC-IN - Anschluß (z.B. die VCAM-110-1).

Die Framegabberkarten arbeiten unabhängig voneinander und schreiben die Bilddaten per DMA direkt in zwei Speicherbereiche des PC-Arbeitsspeichers.
Damit die gleichzeitige Digitalisierung funktioniert, sind folgende Voraussetzungen wichtig:

(1) die Daten müssen gleichzeitig über den PCI-Bus übertragen werden können.
Hier spielt die mögliche Datenrate auf dem PCI-Bus des Rechners eine Rolle sowie die Belastung des Busses mit anderen Daten (z.B. zur Grafikkarte usw.). Die maximal mögliche Datenrate wird auch durch die Architektur des Motherboards und das BIOS bestimmt. Da es hierzu i.a. wenig Angaben gibt, hilft in der Regel nur ausprobieren. Neuere Boards sollten aber in der Lage sein, die Daten (v.a. bei s/w-Bildern) zu übertragen.

(2) die Framegrabber müssen exakt zur gleichen Zeit gestartet werden.
Der Ablauf ist hier folgender: Nach dem Start des Grabbers wartet dieser, daß ein vollständiges Halbbild der angeforderten Parität (1. Halbbild = ODD ) von der Videokamera einäuft. Dieses Bild wird dann digitalisiert. Da zwei Start-Befehle abgesetzt werden müssen, können beide Grabber nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt gestartet werden. Dies ist i.a. unkritisch, da die Grabber ja warten, bis das entsprechende Halbbild von den Videokameras kommt. Beginnen die Halbbilder der Kameras zum gleichen Zeitpunkt, werden diese auch zeitgleich digitalisiert.

Problematisch ist es jedoch, wenn der Start-Befehl des ersten Grabbers zufällig kurz vor Beginn des richtigen Halbbilds erfolgt, der des zweiten kurz danach. Dann wird der erste Grabber direkt digitalisieren, der zweite erst 40 ms später.
Dazu gibt es jedoch Methoden, dies zu umgehen:

Methode (a) besteht darin, diesen ungünstigen Start-Moment zu vermeiden, indem man durch vorheriges Beobachten der Grabber-Status-Flags sicherstellt, daß das Start-Kommando nie am Ende eines Halbbilds erfolgt.

Methode (b) geht den ungekehrten Weg: Die Grabber werden hier bereits frühzeitig vor der Digitalisierung des gewünschten Bilds gestartet und im kontinuierlichen Modus betrieben. Dadurch werden spätestens nach 60 ms die Halbbilder der beiden Kameras parallel im Speicher abgelegt. Zum gewünschten Zeitpunkt wird nun der kontinuierliche Digitalisierungsvorgang gestoppt. Anhand der Grabber-Statusflags kann erkannt werden, wann die beiden gewünschten Halbbilder fertig digitalisiert sind. Danach bleibt ein Zeitraum von 20 ms, um beide Grabber zu stoppen.
Diese Methode ist eleganter und ermöglicht die Aufnahme eines Halbbilds zu einem genau definierten Zeitpunkt.

Weiterführende Informationen: Manual L-556d zum pciGrabber-4plus

Ich möchte die CMOS-Platinenkamera an den pciGrabber-4plus anschließen. Welche Verbindungen müssen vorgenommen werden?

Da die VCAM-006 als Modulkamera nicht mit Steckverbindern geliefert wird, ist es erforderlich, den Anschluß an die Framegrabberkarte selbst herzustellen. Dazu wird lediglich ein HD-DB-15 Stecker (High-Density - Sub-D - Stecker, wie er bei VGA-Monitoren verwendet wird) benötigt. Über diesen Stecker können Sie alle benötigten Signale an den pciGrabber-4plus anschließen.

Primär sind dabei folgende Anschlüsse vorzunehmen:

Kamerasignal => Stecker Pin
--------------------------------
schwarz (GND) => Pin 6
rot (+12 V) => Pin 14
gelb (Video out) => Pin 1

Der Stecker wird an der unteren Buchse des pciGrabber-4plus (Buchse 2) angeschlossen.

Damit können Sie die Kamera bereits in Betrieb nehmen und das Bild über die Framegrabberkarte digitalisieren.
Um das Bild von der Kamera zu prüfen, können Sie das Demo-Programm starten und Kanal 1 (Modell VD-009-X1) bzw. Kanal 6 (Modell VD-009) einstellen.

Wenn Sie die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera über die I²C-Schnittstelle nutzen möchten, sind folgende zusätzliche Verbindungen erforderlich:

SCL => Pin 15
SDA => Pin 12
I2CEN => über 10k-Ohm-Widerstand mit DVDD der Kamera verbinden.

Die Lage der Pins ist im Handbuch der Kamera beschrieben.

Zur Steuerung der Kamera müssen entsprechende Befehle über die I²C-Schnittstelle übertragen werden. Zur Übertragung der Kommandos über die I²C-Schnittstelle gibt es in der Treibersoftware des pciGrabber-4plus schon fertige Befehlsaufrufe. Die möglichen Kommandos und ein Programmierbeispiel finden Sie im Manual der Kamera (L-611d) in Abschnitt 7.

Die direkte Ansteuerung der Kamera ist im Demo-Programm nicht vorgesehen.


Weiterführende Informationen

- zum Anschluß der Kamera:
L-611, Abschnitt 5 und 6
L-556, Abschnitt 1.5

- zur I²C-Schnittstelle:
L-611, Abschnitt 7
L-556, Abschnitt 5.2.8, Seite 134 ff.
Applikationsbericht zum Anschluss und Test der I²C-Schnittstelle
(im Anhang)

i2c_pcigrab4p_vcam006.pdf

Wie kann ich die digitalen I/O-Ports des pciGrabber-4plus benutzen und welche Belastbarkeit haben die Ports?

Der Framegrabber hat 12 digitale I/O-Leitungen, die ungetrieben sind, d.h. sie verhalten sich elektrisch wie TTL-Leitungen. Sie können daran Treiberschaltungen oder Pufferbausteine anschließen. Das empfiehlt sich in jedem Fall, wenn Sie längere Leitungen anschließen möchten oder die Leitungen aus dem Rechnergehäuse herausführen.
Die Strombelastbarkeit im Ausgangs-Modus beträgt ca. 1,2mA (High-Level) und 8 mA (Low-Level). Dies ist z.B. ausreichend, um eine Low-Current-LED gegen Vcc (+5V, Vorwiderstand 1,5 kOhm) zu betreiben.

Steuern können Sie den Port über den Treiber aus Ihrem Progamm heraus mit folgenden Kommandos:
Set_GPIO_Direction (legt fest, welche Pins Eingänge / Ausgänge sind)
Set_GPIO_Data (setzt die Ausgangspins auf 0 oder 1)
Get_GPIO_Data (liest den Zustand der Eingangspins ein)

Zum Treiben von größeren Lasten kann der externe I/O-Pin verwendet werden, der unabhängig von den internen 12 I/O-Pins ist.
Hier können Sie Lasten bis 28 V / 800mA anschließen. Der Pin ist zwar nicht galvanisch getrennt, aber gefiltert und gegen Transienten geschützt. Er kann also zum Anschluß längerer Leitungen außerhalb des Rechners benutzt werden.
Sie können diesen Pin über die Treiber-Kommandos Set_Ext_IO() und Read_Ext_IO softwaremäßig ansprechen.

Weitere Informationen: Handbuch L-556, Seiten 4, 14, 18, 132, 137

Wie kann ich in meiner Applikation den I²C-Bus des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus programmieren und worauf muß ich achten?

Über die I²C-Schnittstelle des pciGrabber-4plus können externe Geräte abgefragt oder angesteuert werden, die eine I²C-Schnittstelle im Slave-Modus besitzen.
Mehr Informationen zum elektrischen Anschluß finden Sie in Abschnitt 1.8 der Grabber-Handbuchs.
(Ein Beispiel, wie ein I²C-Gerät angeschlossen und getestet werden kann, finden Sie im Applikationsbericht "VCAM-006 an pciGrabber-4plus anschliessen, s.u.)

Zur Datenübertragung über die I²C-Schnittstelle dienen die Funktionen I2C_ReadByte() und I2C_WriteByte(). Mit diesen beiden Funktionen können Sie Geräte (oder Chips) byteweise beschreiben oder auslesen.
Die Funktion I2C_Set_BR_Mode erlaubt die Umschaltung zwischen einer niedrigen (99,2 kHz) und einer hohen (396,8 kHz) Baudrate. Bei längeren Anschlußkabeln muß i.a. die niedrige Baudrate verwendet werden.
Mehr zu den Parametern dieser Funktionen finden Sie in Abschnitt 5.2.8. des Handbuchs (Funktionsbeschreibung).

Tip:
Wenn Sie ein externes EEPROM berschreiben möchten, sollten Sie beachten, daß der interne Schreibvorgang des EEPROMs u.U. deutlich länger dauern kann als der eigentliche Buszugriff. Falls Sie mehrere Bytes direkt nacheinander einscheiben möchten, ist es daher möglich, daß das EEPROM intern noch nicht bereit für einen neuen Schreibvorgang ist. Sie erhalten dann bei diesem Schreibvorgang eine Fehlermeldung (NOACK).
Um dies zu vermeiden, können Sie nach dem Schreiben auf einen solchen Baustein einen Lesezugriff durchführen und prüfen, ob der zurückgelesene Wert mit dem eingeschriebenen übereinstimmt. Erst wenn dies der Fall ist, wurde der interne Schreibvorgang im EEPROM abgeschlossen und Sie können erneut schreibend auf das EEPROM zugreifen.

Kompatibilitäts-Hinweis:
Frühere Treiberversionen haben diese Leseprüfung selbsttätig durchgeführt. Da dieses Verfahren jedoch bei manchen I²C-Bausteinen zu Fehlfunktionen führen kann (z.B. bei A/D-Wandlern), wird es in neuen Treiberversionen nicht mehr automatisch durchgeführt.
Sie müssen also die Leseprüfung bei EEPROMs in der Applikationssoftware selbst durchführen.

i2c_pcigrab4p_vcam006.pdf

Die Farbdarstellung in der pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus Demosoftware macht einen unnatürlichen Eindruck. Es werden zuwenig und falsche Farben angezeigt.

Die verringerte Farbdarstellung könnte an der Einstellung Ihrer Grafikkarte liegen. Bitte prüfen Sie, ob die Grafikkarte auf 16 Mio. Farben ("True Color") eingestellt ist. Die mindeste Einstellung sollte 64k-Farben ("65.535") sein.

Die Einstellungen der Grafikkarte ändern Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bildschirmhintergrund klicken und die Registerkarte "Einstellungen" wählen.

Bei Verwendung des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus kommt es gelegentlich zum Systemstillstand oder es treten unter Windows ab und zu Bluescreens auf.

Ursache:
Es kann sich um ein Problem des VIA686B - Southbrige-Chips handeln. Dieser Chip wird auf Motherboards mit KT133 Chipsatz eingesetzt.
Der 686B kämpft generell mit Problemen bei hoher PCI-Belastung, insbesondere sind Inkompatibilitäten mit Soundblaster-Live-Karten sowie mit Video-Prozessoren BT848 / 878 bekannt.

Abhilfe:
(a) Verwenden Sie nach Möglichkeit ein Motherboard mit einem anderen Chipsatz. (Bitte beachten Sie, daß es sich nicht um ein Problem des pciGrabbers handelt, sondern um eine Inkompatibilität des Motherboards.)

(b) Installieren Sie bitte die aktuellen VIA 4in1-Treiber. (Die Version 4.43 hat sich in Tests als brauchbar erwiesen und die Abstürze mit pciGrabber-4plus behoben.)

Wie programmiere ich den pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus mit dem Entwicklungstool Borland Builder?

Verwenden als Vorlage das Beispiel-Projekt "GrabbDemoBB.zip" von unserem FTP-Server.ftp://ftp.phytec.de/pub/ImageProcessing/pciGrab4plus/windemo

ftp://ftp.phytec.de/pub/ImageProcessing/pciGrab4plus/windemo/

Programmieren mit Visual Basic

Frage:

Um beim pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus an die Bilddaten heranzukommen, muß ich auf einen bestimmten Speicherbereich zugreifen, dessen Adresse ich mit GetPictureBufferAddress erhalte. Diese Funktion liefert mir einen Zeiger auf den Speicherbereich zurück. Wie kann ich diesen Zeiger unter Visual Basic behandeln?

Antwort:


Wenn Sie die Bilddaten einfach ausgeben (darstellen) möchten, können Sie z.B. mit der StretchDIBits() - Funktion arbeiten und dieser den Zeiger übergeben.
Wenn Sie auf die Daten direkt zugreifen wollen, müssen Sie die Daten umkopieren, z.B. in ein Array. Dazu können Sie die Funktion


CopyMemory ByVal VarPtrArray(), ByVal ,

verwenden.

Ein Beispiel finden Sie hier
ftp://ftp.phytec.de/pub/ImageProcessing/pciGrab4plus/windemo/VisualBasicDemos

Streifen/Löcher im Bild

Frage:

Bei der Bilddarstellung des Demo-Programms erscheinen ab einer bestimmten Bildgröße schwarze Streifen oder"Löcher" im Bild. Die Position dieser Störungen verändert sich mit der eingestellten Bildgröße. Manchmal schließen sich auch einige diese Lücken mit der Zeit.
Was ist die Ursache?

Antwort:

Dieser Effekt ist in der Regel auf einen zu geringen Datendurchsatz auf dem PCI-Bus zurückzuführen. Der pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus überträgt die Bilddaten per Busmaster-DMA direkt in den Arbeitsspeicher des Rechners.

Gemäß der Funktionsweise des PCI-Busses fordert er dafür den Bus an und erhält diesen für eine bestimmte Zeit zugeteilt. Wenn in dieser Zeit nicht genügend Daten übertragen werden können, führt dies zu einem Überlauf des internen Puffers auf der Grabberkarte. Die entsprechenden Pixel gehen verloren. Da der Grabber "intelligent" adressiert, werden die nächsten gültigen Pixel an die richtige Stelle im Hauptspeicher geschrieben. An der Stelle der "verloren gegangenen" Pixel ist eine Lücke im Bild, in der entweder der "leere Arbeitsspeicher" oder ein alter Bildinhalt zu sehen ist.
Aufgrund von leichten Schwankungen des Datendurchsatzes kann es dem Grabber gelegentlich gelingen, einige Pixel mehr zu übertragen, wodurch sich dann manche Lücken nach und nach schließen.
Das Problem verschlimmert sich, je mehr Pixel pro Zeile übertragen werden, da sich hierdurch die zu übertragende Datenmenge pro Zeiteinheit vergrößert.


Wieso ist der Datendurchsatz zu gering?

Dies kann drei mögliche Ursachen haben:

1) Die BIOS-Einstellungen des Motherboards sind so ungünstig gewählt, daß dem Grabber nicht genügend Übertragungszeit zur Verfügung steht.
Abhilfe kann hier sein, an den Parametern des PCI-Busses im BIOS herumzudrehen (z.B. "Latency-Time").

2) Der maximal mögliche Datenübertragungsrate des PCI-Busses ist prinzipiell überschritten. Dies ist z.B. der Fall, wenn Vollbilder von drei oder vier Grabbern gleichzeitig über den Bus übertragen werden und/oder gleichzeitig Bilddaten zur Grafikkarte gesendet werden. Hier hilft nur, die gleichzeitig übertragene Datenmenge zu reduzieren (kleinere Bilder oder günstigeres Farbformat wie YCrCb statt RGB).

3) Manche CPU-Karten haben eine so ungünstige Architektur, daß eine entsprechende Datenmenge nicht übertragen werden kann. Dies findet man teilweise bei sog. "Embedded CPUs", die schon einige Peripherie-Funktionen auf dem Prozessor integriert haben. Probleme scheint es auch gelegentlich bei der Verwendung von "shared memory" zu geben.
Ein Beispiel ist der "Geode"-Prozessor von National, der bei mehr als 720 Pixeln pro Zeile (RGB24) Störungen zeigt.
Hier gibt es keine Abhilfe, außer die Datenmenge entsprechend zu reduzieren. Dazu kann das Bild in X-Richtung verkleinert werden (die Y-Richtung wirkt sich bei einem Grabber nicht aus) oder ein anderes Farbformat gewählt werden (statt RGB -> YCrCb oder Graustufen).

Wie hoch ist die Stromaufnahme beim pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus?

Die Stromaufnahme des Grabbers beträgt (bei +5V):

< 250 mA Idle
< 300 mA bei Digitalisierung
für den Power-Down-Modus wird vom Chip-Hersteller leider keine Angabe zur Stromaufnahme gemacht.

Diese Angabe gilt für beide Modelle, für den eGrabber-4plus ist sie lediglich auf den Framegrabberteil bezogen. Wenn Sie hier die Variante mit integrierter Stromversorgung (EPC-032-X2) verwenden, hängt die Stromaufnahme von der Eingangsspannung und den angeschlossenen Verbrauchern ab.

Ich möchte den I²C-Bus des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus nutzen, um eigene I²C-Bausteine anzuschliessen. Wovon hängt die Baudrate des Busses ab und wie kann ich sie konfigurieren?

Zunächst haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, zwischen zwei Baudraten auszuwählen: 33 kHz oder 290 kHz. Diese Auswahl können Sie per Software vornehmen.

Weiterhin ist zu beachten, daß der I²C-Bustakt von der Taktfrequenz des PCI-Busses abhängt. Der Videoprozessor BT878A ist für eine maximale PCI-Busfrequenz von 33,333 MHz ausgelegt.
In Abhängigkeit von der genauen Höhe der vom PC verwendeten Taktfrequenz kann daher die tatsächliche Baudrate etwas von den spezifizierten Werten abweichen..
Wenn das Bauteil, das Sie anschließen möchten, z.B. nur bis 100 kHz funktioniert, sollten Sie in jedem Fall die Baudrate auf 99,2 kHz einstellen.
Berücksichtigen Sie bitte außerdem, daß bei Verwendung des externen I²C-Busses die Leitungslänge einen Einfluß auf die maximal nutzbare Baudrate haben kann.

Die Baudrate kann mit der Funktion I2C_Set_BR_Mode() eingestellt werden. Da der Video-Prozessor die Einstellungen nicht dauerhaft speichern kann, müssen diese nach einem Reset bzw. nach Unterbrechung der Spannungsversorgung jeweils neu gesetzt werden.
Genaue Angaben zu den Paramter der Funktion I2C_Set_BR_Mode() finden Sie im Handbuch der Grabberkarte (Dokument Nr. L-556).

Ich habe das Paket "RDK pciGrabber-4plus" bzw. das "RDK QuickCog" aufgebaut. Mit dem Demo-Programm erhalte ich aber nur ein schwarz-weißes Bild, obwohl ich doch eine Farbkamera besitze.

Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Sie die folgenden Verbindungen bzw. Einstellungen vorgenommen haben:

- Das Kabel WK075 wird in die Buchse "2" des Framegrabbers
eingesteckt. Kameraseitig erfolgt der Anschluß an der mit "Y/C"
bezeichneten Buchse und an den Klemmen für die Versorgungsspannung.

- Stellen Sie bitte das Demoprogramm wie folgt ein:
Kanaleinstellung "Channel selection": Klicken Sie "S-VHS" an und wählen Sie "COMBI".
(Falls Sie hier "Composite gewählt haben, kann das Farbsignal der Kamera nicht ausgewertet werden und das Bild ist schwarzweiß).

- Stellen Sie bei "Color Mode" den Modus"color" ein.

Die übrigen Einstellungen sollten sich nicht auf die Farbe auswirken.

Sollten Sie dann immer noch kein farbiges Bild erhalten, prüfen Sie bitte folgendes:

- Betreiben Sie Windows mit mindestens 32.000 Farben
(besser: 16 Mio. Farben)?
- Prüfen Sie, ob im Dialogfeld "Basic Settings" die Einstellung
"Color System" auf "PAL" steht.

Weitere Informationen: finden Sie im Handbuch L-556 ab Seite 33.

Beim pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus erhalte ich beim ersten Grabben nach dem Einschalten kein Bild. Was ist die Ursache?

Antwort:

Dieser Effekt kann bei schnelleren Rechnern auftreten. Die Ursache ist folgende: Die internen Grabber-Flags, die den Digitalisierungs-Fortschritt anzeigen, werden beim Befehl Start_Grabber() zurückgesetzt. Wird direkt nach Start_Grabber() der Digitalisierungfortschritt mit Data_Present() abgefragt, so ist das Zurücksetzen der Flags unter Umständen noch nicht abgeschlossen. Damit erhält man u.U. fälschlicherweise das Ergebnis, daß der Grabbvorgang schon beendet ist.

Abhilfe:

Es sollte nach Start_Grabber() eine Wartezeit von mind. 15ms eingehalten werden, bevor Data_Present() aufgerufen wird. Die Wartezeit verursacht keine zusätzliche Verzögerung beim Grabbvorgang, da die Mindestzeit für eine Bildaufnahme ohnehin 20ms dauert und der Grabber während dieser Zeit autark weiterabeitet.

Der pciGrabber-4plus (VD-009) und der eGrabber-4plus (EPC-032) besitzen neun Composite-Eingänge. Ich benutze den BTTV-Treiber unter Linux und möcte alle Kanäle nutzen. Wie muss ich die Kanalumschaltung vornehmen?

Für den Betrieb des pciGrabber-4plus bzw. des eGrabber-4plus unter Linux gibt es nun eine eigene Kartendefinition im bttv-Treiber. Bitte lesen Sie das Thema "pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus: Einsatz unter Linux" in diesem FAQ-Forum.

Ich möchte den pciGrabber zusammen mit LabView (Vision) einsetzen. Gibt es entsprechende Treiber und Demoprogramme von PHYTEC?

Der LabView - Treiber für den pciGrabber wird von uns nur bis Version 8 unterstützt. Der weitere Support wurde von uns eingestellt.

Ich habe das RDK für den pciGrabber-4plus. Bei Verwendung des Labview-Treibers (IMAQ) bekomme ich nur ein blaues Bild.

Der pciGrabber-4plus besitzt zwei Möglichkeiten, um eine S-Video - Kamera anzuschließen, nämlich die Mini-DIN-Buchse und das sog. "Kombi-Kabel", bei dem Spannungsversorgung und S-Video-Signal in einem geführt sind. Das Kombi-Kabel ist im RDK für den pciGrabber-4plus enthalten. Leider unterstützt der LabView-Treiber derzeit nur einen dieser S-Video-Eingänge, dies ist die Mini-DIN-Buchse.

Um unter LabView mit einer S-Video - Kamera arbeiten zu können, schließen Sie diese bitte mittels eines handelsüblichen S-Video-Kabels an, das auf beiden Seiten einen 4-poligen Mini-DIN-Stecker hat und wählen Sie im LabView - Demo die Option 'S-Video'. Ein entsprechendes S-Video-Kabel können Sie auch bei PHYTEC unter der Bestell-Nr. WK051 beziehen.

Falls Sie kein S-Video - Kabel zur Hand haben, können Sie das Kombi-Kabel für erste Versuche benutzen. Allerdings können Sie dann nur ein Schwarzweiß-Bild sehen. Stellen Sie dazu im LabView-Demoprogramm auf 'Composite' und wählen Sie Kanal 9 aus. Sie sehen dann ein Grauwert-Bild, das die Kamera liefert.

Wie kann ich den pciGrabber-4plus bzw. eGrabber-4plus unter QNX betreiben?

Zum Betrieb des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus unter LINUX kann der BTTV-Grabbertreiber verwendet werden. Dieser Treiber ist bereits in den meisten Linux-Distributionen enthalten.

Unter QNX konnten von unserer Seite noch keine Erfahrungen gesammelt werden. Jedoch gibt es unter http://sourceforge.net/projects/bttvx/ einen QNX Treiber der auf dem BTTV-LINUX-Treiber basiert.

Bitte Beachten Sie für den Betrieb unter QNX die Besonderheiten der Grabber, die auch im LINUX-Treiber aufgeführt sind.

Wie kann ich den pciGrabber-4plus bzw. eGrabber-4plus unter Linux betreiben?

Zum Betrieb des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus kann der BTTV-Grabbertreiber verwendet werden. Dieser Treiber ist bereits in den meisten Linux-Distributionen enthalten. Sie können also ohne besonderen Treiber arbeiten.

NEU! Seit kurzem gibt es eine eigene Kartendefinition im bttv-Treiber für die PHYTEC-pciGrabber-4 Serie (incl. eGrabber-4plus). Falls in Ihrer Treiberversion diese Kartendefinitionen noch nicht enthalten sein sollten, können Sie sich die neuste Version des Treibers von der Homepage des bttv-Treiber www.bytesex.org herunterladen. Sie benötigen die Version 0.7.107 oder höher.

Beachten Sie, daß der BTTV-Treiber noch für den Betrieb mit dem pciGrabber-4plus konfiguriert werden muß. Es erfolgt keine automatische Erkennung der Karte!

Wenn Sie eine Treiberversion haben, in der die PHYTEC-Karten integriert sind (0.7.107 oder höher), gehen Sie zur Einrichtung der Karte wie folgt vor:
Schritt 1: Sehen Sie bitte zunächst in der Liste unten nach, welche bttv-Kartennummer Ihrer Grabber-Kartennummer zugeordnet ist.
Schritt 2: Öffnen Sie mit einem Texteditor die Datei /etc/modprobe.conf (bei älteren Kernelversionen etc/modules.conf ) und tragen Sie die Kartennummer wie folgt ein:

/etc/modprobe.conf:
....
alias char-major-81 videodev
alias char-major-81-0 bttv
options bttv card=106 << diese Nr. an Ihre Karte anpassen
...

Kartennummern für PHYTEC-pciGrabber-Karten:

106 : VD-009-X1 (Mini-DIN-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
107 : VD-009-X1 (Combi-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
108 : VD-009 (Mini-DIN-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
109 : VD-009 (Combi-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)

Hinweise:
- Bei der Einstellung der Karte wird festgelegt, ob als S-Videoeingang die Mini-DIN-Buchse oder der Kombi-Eingang verwendet werden soll. Eine spätere Auswahl im Anwendungsprogramm (wie unter Windows) ist nicht möglich, da dies in der bttv-Treiberstruktur nicht vorgesehen ist.

- Der eGrabber-4plus ist voll kompatibel zum pciGrabber-4plus:
EPC-032 = VD-009-X1
EPC-032-X1 = VD-009
EPC-032-X2 = VD-009-X1
EPC-032-X1-X2 = VD-009

- Der bttv-Treiber ermöglicht den uneingeschränkten Zugriff auf alle Video-Funtionen von pciGrabber-4plus und eGrabber-4plus. Einige spezielle Features der PHYTEC-Framegrabberkarten werden derzeit vom bttv-Treiber nicht direkt unterstützt: I²C-Interface, onboard-EEPROM, I/O-Pin, Expansion-Port X6.

Anmerkung:
Eine Liste mit allen aktuellen Kartennummern können Sie sehen, indem Sie mit einem Texteditor die Datei bttv-cards.c öffnen. Suchen Sie dort nach dem Eintrag "PHYTEC". Wählen Sie aus den vorhandenen Kartendefinitionen diejenige aus, die Ihrer Framegrabberkarte entspricht. Rechnen Sie die zugehörige Kartennummer von Hex nach Dezimal um und tragen Sie sie in der Datei modules.conf wie oben beschrieben ein.

Zum Testen verwenden Sie am besten das Programm XawTV.

Wenn Sie keinen Treiber mit Definitionen für PHYTEC-Karten haben, können Sie behelfsmäßig mit Kartentyp 10 arbeiten.

Stellen Sie sicher, daß folgende Einträge in der Datei /etc/modprobe.conf (bzw. modules.conf) vorhanden sind:

/etc/modprobe.conf:

....
alias char-major-81 videodev
alias char-major-81-0 bttv
options bttv card=10 radio=0 pll=1 bttv_gpio=0 tuner=-1
...

Sie können dann (nur) die folgenden Grabbermodelle in Betrieb nehmen:

- VD-009-X1
- EPC-032
- EPC-032-X2

Bitte beachten Sie, daß bei dieser Installation keine Farbwiedergabe von der S-Video-Buchse erfolgt.

Welchen Treiber benötige ich für den Einsatz unter Elinos 2.1?

Verwenden Sie unter Elinos 2.1 den mit Elinos gelieferten bttv-Treiber. Ersetzen Sie jedoch die Datei bttv-cards.c durch die Version, die Sie unten in diesem Beitrag downloaden können.
Compilieren Sie dann den Kernel neu.
Tragen Sie in der Datei modules.conf die richtige Kartennummer ein.

Folgende Kartennummern sind den verschiedenen Grabbertypen zugeordnet:

73 = VD-009-X1, S-Video am Mini-DIN-Eingang (= EPC-032)
74 = VD-009-X1, S-Video am Kombi-Eingang (= EPC-032)
75 = VD-009, S-Video am Mini-DIN-Eingang (= EPC-032-X1)
76 = VD-009, S-Video am Kombi-Eingang (= EPC-032-X1)

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag "pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus: Einsatz unter Linux"

bttv-cards_fuer_elinos2_1.zip

Fragen und Antworten zu ähnlichen Produkten

Wie kann ich die digitalen I/O-Ports des pciGrabber-4plus benutzen und welche Belastbarkeit haben die Ports?

Der Framegrabber hat 12 digitale I/O-Leitungen, die ungetrieben sind, d.h. sie verhalten sich elektrisch wie TTL-Leitungen. Sie können daran Treiberschaltungen oder Pufferbausteine anschließen. Das empfiehlt sich in jedem Fall, wenn Sie längere Leitungen anschließen möchten oder die Leitungen aus dem Rechnergehäuse herausführen.
Die Strombelastbarkeit im Ausgangs-Modus beträgt ca. 1,2mA (High-Level) und 8 mA (Low-Level). Dies ist z.B. ausreichend, um eine Low-Current-LED gegen Vcc (+5V, Vorwiderstand 1,5 kOhm) zu betreiben.

Steuern können Sie den Port über den Treiber aus Ihrem Progamm heraus mit folgenden Kommandos:
Set_GPIO_Direction (legt fest, welche Pins Eingänge / Ausgänge sind)
Set_GPIO_Data (setzt die Ausgangspins auf 0 oder 1)
Get_GPIO_Data (liest den Zustand der Eingangspins ein)

Zum Treiben von größeren Lasten kann der externe I/O-Pin verwendet werden, der unabhängig von den internen 12 I/O-Pins ist.
Hier können Sie Lasten bis 28 V / 800mA anschließen. Der Pin ist zwar nicht galvanisch getrennt, aber gefiltert und gegen Transienten geschützt. Er kann also zum Anschluß längerer Leitungen außerhalb des Rechners benutzt werden.
Sie können diesen Pin über die Treiber-Kommandos Set_Ext_IO() und Read_Ext_IO softwaremäßig ansprechen.

Weitere Informationen: Handbuch L-556, Seiten 4, 14, 18, 132, 137

Wie kann ich in meiner Applikation den I²C-Bus des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus programmieren und worauf muß ich achten?

Über die I²C-Schnittstelle des pciGrabber-4plus können externe Geräte abgefragt oder angesteuert werden, die eine I²C-Schnittstelle im Slave-Modus besitzen.
Mehr Informationen zum elektrischen Anschluß finden Sie in Abschnitt 1.8 der Grabber-Handbuchs.
(Ein Beispiel, wie ein I²C-Gerät angeschlossen und getestet werden kann, finden Sie im Applikationsbericht "VCAM-006 an pciGrabber-4plus anschliessen, s.u.)

Zur Datenübertragung über die I²C-Schnittstelle dienen die Funktionen I2C_ReadByte() und I2C_WriteByte(). Mit diesen beiden Funktionen können Sie Geräte (oder Chips) byteweise beschreiben oder auslesen.
Die Funktion I2C_Set_BR_Mode erlaubt die Umschaltung zwischen einer niedrigen (99,2 kHz) und einer hohen (396,8 kHz) Baudrate. Bei längeren Anschlußkabeln muß i.a. die niedrige Baudrate verwendet werden.
Mehr zu den Parametern dieser Funktionen finden Sie in Abschnitt 5.2.8. des Handbuchs (Funktionsbeschreibung).

Tip:
Wenn Sie ein externes EEPROM berschreiben möchten, sollten Sie beachten, daß der interne Schreibvorgang des EEPROMs u.U. deutlich länger dauern kann als der eigentliche Buszugriff. Falls Sie mehrere Bytes direkt nacheinander einscheiben möchten, ist es daher möglich, daß das EEPROM intern noch nicht bereit für einen neuen Schreibvorgang ist. Sie erhalten dann bei diesem Schreibvorgang eine Fehlermeldung (NOACK).
Um dies zu vermeiden, können Sie nach dem Schreiben auf einen solchen Baustein einen Lesezugriff durchführen und prüfen, ob der zurückgelesene Wert mit dem eingeschriebenen übereinstimmt. Erst wenn dies der Fall ist, wurde der interne Schreibvorgang im EEPROM abgeschlossen und Sie können erneut schreibend auf das EEPROM zugreifen.

Kompatibilitäts-Hinweis:
Frühere Treiberversionen haben diese Leseprüfung selbsttätig durchgeführt. Da dieses Verfahren jedoch bei manchen I²C-Bausteinen zu Fehlfunktionen führen kann (z.B. bei A/D-Wandlern), wird es in neuen Treiberversionen nicht mehr automatisch durchgeführt.
Sie müssen also die Leseprüfung bei EEPROMs in der Applikationssoftware selbst durchführen.

i2c_pcigrab4p_vcam006.pdf

Wie hoch ist die Stromaufnahme beim pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus?

Die Stromaufnahme des Grabbers beträgt (bei +5V):

< 250 mA Idle
< 300 mA bei Digitalisierung
für den Power-Down-Modus wird vom Chip-Hersteller leider keine Angabe zur Stromaufnahme gemacht.

Diese Angabe gilt für beide Modelle, für den eGrabber-4plus ist sie lediglich auf den Framegrabberteil bezogen. Wenn Sie hier die Variante mit integrierter Stromversorgung (EPC-032-X2) verwenden, hängt die Stromaufnahme von der Eingangsspannung und den angeschlossenen Verbrauchern ab.

Ich möchte den I²C-Bus des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus nutzen, um eigene I²C-Bausteine anzuschliessen. Wovon hängt die Baudrate des Busses ab und wie kann ich sie konfigurieren?

Zunächst haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, zwischen zwei Baudraten auszuwählen: 33 kHz oder 290 kHz. Diese Auswahl können Sie per Software vornehmen.

Weiterhin ist zu beachten, daß der I²C-Bustakt von der Taktfrequenz des PCI-Busses abhängt. Der Videoprozessor BT878A ist für eine maximale PCI-Busfrequenz von 33,333 MHz ausgelegt.
In Abhängigkeit von der genauen Höhe der vom PC verwendeten Taktfrequenz kann daher die tatsächliche Baudrate etwas von den spezifizierten Werten abweichen..
Wenn das Bauteil, das Sie anschließen möchten, z.B. nur bis 100 kHz funktioniert, sollten Sie in jedem Fall die Baudrate auf 99,2 kHz einstellen.
Berücksichtigen Sie bitte außerdem, daß bei Verwendung des externen I²C-Busses die Leitungslänge einen Einfluß auf die maximal nutzbare Baudrate haben kann.

Die Baudrate kann mit der Funktion I2C_Set_BR_Mode() eingestellt werden. Da der Video-Prozessor die Einstellungen nicht dauerhaft speichern kann, müssen diese nach einem Reset bzw. nach Unterbrechung der Spannungsversorgung jeweils neu gesetzt werden.
Genaue Angaben zu den Paramter der Funktion I2C_Set_BR_Mode() finden Sie im Handbuch der Grabberkarte (Dokument Nr. L-556).

Ich habe das Paket "RDK pciGrabber-4plus" bzw. das "RDK QuickCog" aufgebaut. Mit dem Demo-Programm erhalte ich aber nur ein schwarz-weißes Bild, obwohl ich doch eine Farbkamera besitze.

Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Sie die folgenden Verbindungen bzw. Einstellungen vorgenommen haben:

- Das Kabel WK075 wird in die Buchse "2" des Framegrabbers
eingesteckt. Kameraseitig erfolgt der Anschluß an der mit "Y/C"
bezeichneten Buchse und an den Klemmen für die Versorgungsspannung.

- Stellen Sie bitte das Demoprogramm wie folgt ein:
Kanaleinstellung "Channel selection": Klicken Sie "S-VHS" an und wählen Sie "COMBI".
(Falls Sie hier "Composite gewählt haben, kann das Farbsignal der Kamera nicht ausgewertet werden und das Bild ist schwarzweiß).

- Stellen Sie bei "Color Mode" den Modus"color" ein.

Die übrigen Einstellungen sollten sich nicht auf die Farbe auswirken.

Sollten Sie dann immer noch kein farbiges Bild erhalten, prüfen Sie bitte folgendes:

- Betreiben Sie Windows mit mindestens 32.000 Farben
(besser: 16 Mio. Farben)?
- Prüfen Sie, ob im Dialogfeld "Basic Settings" die Einstellung
"Color System" auf "PAL" steht.

Weitere Informationen: finden Sie im Handbuch L-556 ab Seite 33.

Der pciGrabber-4plus (VD-009) und der eGrabber-4plus (EPC-032) besitzen neun Composite-Eingänge. Ich benutze den BTTV-Treiber unter Linux und möcte alle Kanäle nutzen. Wie muss ich die Kanalumschaltung vornehmen?

Für den Betrieb des pciGrabber-4plus bzw. des eGrabber-4plus unter Linux gibt es nun eine eigene Kartendefinition im bttv-Treiber. Bitte lesen Sie das Thema "pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus: Einsatz unter Linux" in diesem FAQ-Forum.

Ich möchte den pciGrabber zusammen mit LabView (Vision) einsetzen. Gibt es entsprechende Treiber und Demoprogramme von PHYTEC?

Der LabView - Treiber für den pciGrabber wird von uns nur bis Version 8 unterstützt. Der weitere Support wurde von uns eingestellt.

Ich habe das RDK für den pciGrabber-4plus. Bei Verwendung des Labview-Treibers (IMAQ) bekomme ich nur ein blaues Bild.

Der pciGrabber-4plus besitzt zwei Möglichkeiten, um eine S-Video - Kamera anzuschließen, nämlich die Mini-DIN-Buchse und das sog. "Kombi-Kabel", bei dem Spannungsversorgung und S-Video-Signal in einem geführt sind. Das Kombi-Kabel ist im RDK für den pciGrabber-4plus enthalten. Leider unterstützt der LabView-Treiber derzeit nur einen dieser S-Video-Eingänge, dies ist die Mini-DIN-Buchse.

Um unter LabView mit einer S-Video - Kamera arbeiten zu können, schließen Sie diese bitte mittels eines handelsüblichen S-Video-Kabels an, das auf beiden Seiten einen 4-poligen Mini-DIN-Stecker hat und wählen Sie im LabView - Demo die Option 'S-Video'. Ein entsprechendes S-Video-Kabel können Sie auch bei PHYTEC unter der Bestell-Nr. WK051 beziehen.

Falls Sie kein S-Video - Kabel zur Hand haben, können Sie das Kombi-Kabel für erste Versuche benutzen. Allerdings können Sie dann nur ein Schwarzweiß-Bild sehen. Stellen Sie dazu im LabView-Demoprogramm auf 'Composite' und wählen Sie Kanal 9 aus. Sie sehen dann ein Grauwert-Bild, das die Kamera liefert.

Wie kann ich den pciGrabber-4plus bzw. eGrabber-4plus unter QNX betreiben?

Zum Betrieb des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus unter LINUX kann der BTTV-Grabbertreiber verwendet werden. Dieser Treiber ist bereits in den meisten Linux-Distributionen enthalten.

Unter QNX konnten von unserer Seite noch keine Erfahrungen gesammelt werden. Jedoch gibt es unter http://sourceforge.net/projects/bttvx/ einen QNX Treiber der auf dem BTTV-LINUX-Treiber basiert.

Bitte Beachten Sie für den Betrieb unter QNX die Besonderheiten der Grabber, die auch im LINUX-Treiber aufgeführt sind.

Wie kann ich den pciGrabber-4plus bzw. eGrabber-4plus unter Linux betreiben?

Zum Betrieb des pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus kann der BTTV-Grabbertreiber verwendet werden. Dieser Treiber ist bereits in den meisten Linux-Distributionen enthalten. Sie können also ohne besonderen Treiber arbeiten.

NEU! Seit kurzem gibt es eine eigene Kartendefinition im bttv-Treiber für die PHYTEC-pciGrabber-4 Serie (incl. eGrabber-4plus). Falls in Ihrer Treiberversion diese Kartendefinitionen noch nicht enthalten sein sollten, können Sie sich die neuste Version des Treibers von der Homepage des bttv-Treiber www.bytesex.org herunterladen. Sie benötigen die Version 0.7.107 oder höher.

Beachten Sie, daß der BTTV-Treiber noch für den Betrieb mit dem pciGrabber-4plus konfiguriert werden muß. Es erfolgt keine automatische Erkennung der Karte!

Wenn Sie eine Treiberversion haben, in der die PHYTEC-Karten integriert sind (0.7.107 oder höher), gehen Sie zur Einrichtung der Karte wie folgt vor:
Schritt 1: Sehen Sie bitte zunächst in der Liste unten nach, welche bttv-Kartennummer Ihrer Grabber-Kartennummer zugeordnet ist.
Schritt 2: Öffnen Sie mit einem Texteditor die Datei /etc/modprobe.conf (bei älteren Kernelversionen etc/modules.conf ) und tragen Sie die Kartennummer wie folgt ein:

/etc/modprobe.conf:
....
alias char-major-81 videodev
alias char-major-81-0 bttv
options bttv card=106 << diese Nr. an Ihre Karte anpassen
...

Kartennummern für PHYTEC-pciGrabber-Karten:

106 : VD-009-X1 (Mini-DIN-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
107 : VD-009-X1 (Combi-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
108 : VD-009 (Mini-DIN-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)
109 : VD-009 (Combi-Buchse als S-Video-Eingang verwenden)

Hinweise:
- Bei der Einstellung der Karte wird festgelegt, ob als S-Videoeingang die Mini-DIN-Buchse oder der Kombi-Eingang verwendet werden soll. Eine spätere Auswahl im Anwendungsprogramm (wie unter Windows) ist nicht möglich, da dies in der bttv-Treiberstruktur nicht vorgesehen ist.

- Der eGrabber-4plus ist voll kompatibel zum pciGrabber-4plus:
EPC-032 = VD-009-X1
EPC-032-X1 = VD-009
EPC-032-X2 = VD-009-X1
EPC-032-X1-X2 = VD-009

- Der bttv-Treiber ermöglicht den uneingeschränkten Zugriff auf alle Video-Funtionen von pciGrabber-4plus und eGrabber-4plus. Einige spezielle Features der PHYTEC-Framegrabberkarten werden derzeit vom bttv-Treiber nicht direkt unterstützt: I²C-Interface, onboard-EEPROM, I/O-Pin, Expansion-Port X6.

Anmerkung:
Eine Liste mit allen aktuellen Kartennummern können Sie sehen, indem Sie mit einem Texteditor die Datei bttv-cards.c öffnen. Suchen Sie dort nach dem Eintrag "PHYTEC". Wählen Sie aus den vorhandenen Kartendefinitionen diejenige aus, die Ihrer Framegrabberkarte entspricht. Rechnen Sie die zugehörige Kartennummer von Hex nach Dezimal um und tragen Sie sie in der Datei modules.conf wie oben beschrieben ein.

Zum Testen verwenden Sie am besten das Programm XawTV.

Wenn Sie keinen Treiber mit Definitionen für PHYTEC-Karten haben, können Sie behelfsmäßig mit Kartentyp 10 arbeiten.

Stellen Sie sicher, daß folgende Einträge in der Datei /etc/modprobe.conf (bzw. modules.conf) vorhanden sind:

/etc/modprobe.conf:

....
alias char-major-81 videodev
alias char-major-81-0 bttv
options bttv card=10 radio=0 pll=1 bttv_gpio=0 tuner=-1
...

Sie können dann (nur) die folgenden Grabbermodelle in Betrieb nehmen:

- VD-009-X1
- EPC-032
- EPC-032-X2

Bitte beachten Sie, daß bei dieser Installation keine Farbwiedergabe von der S-Video-Buchse erfolgt.

Welchen Treiber benötige ich für den Einsatz unter Elinos 2.1?

Verwenden Sie unter Elinos 2.1 den mit Elinos gelieferten bttv-Treiber. Ersetzen Sie jedoch die Datei bttv-cards.c durch die Version, die Sie unten in diesem Beitrag downloaden können.
Compilieren Sie dann den Kernel neu.
Tragen Sie in der Datei modules.conf die richtige Kartennummer ein.

Folgende Kartennummern sind den verschiedenen Grabbertypen zugeordnet:

73 = VD-009-X1, S-Video am Mini-DIN-Eingang (= EPC-032)
74 = VD-009-X1, S-Video am Kombi-Eingang (= EPC-032)
75 = VD-009, S-Video am Mini-DIN-Eingang (= EPC-032-X1)
76 = VD-009, S-Video am Kombi-Eingang (= EPC-032-X1)

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag "pciGrabber-4plus / eGrabber-4plus: Einsatz unter Linux"

bttv-cards_fuer_elinos2_1.zip