microMODUL-8051

QuickStart Instructions

Kit CD

FAQ

microMODUL-8051

microMODUL-8051, MM-203, MM-207: Anschlüsse der Referenzspannung

Frage:

Ich besitze ein microMODUL-8051 mit dem C504 von Infineon.
Auf welchen zwei Pins des microMODULS sind die Anschlüsse für die Bezugsspannung für den ANALOG-DIGITALKONVERTER der 504 herausgeführt? Am Mikrocontroller sind dies die Pins 38 und 39.


Antwort:

Im Hardware Manual des Moduls wird jeder einzelne Pin beschrieben.

C504 COUT3 /CTRAP VAREF VAGND

PIN 43 ist Vref und PIN 44 Vgd.

microMODUL-8051: Porterweiterung

Frage:

Ich habe das microMODUL 8051. Wie kann ich außer Port 1 noch einen 2ten Port als I/O nutzen?

Antwort:

Leider ist auf dem Modul kein weiterer Port mehr als I/O nutzbar, da Port 3 und Port 0 vom Controller als Daten und Adressbus benutzt werden.
Mann kann sehr einfach einen zusäzlicher Latch Baustein im Adressbereich des Controllers einsetzen, dieser wird über vorhandene CS-Signale vom microMODUL angesteuert.

Eine zweite Möglichkeit ist, einen Porterweiterungsbaustein PIO 82C55 einzusetzen. Damit bekommen Sie gleich drei 8-bit Ports. Die Schaltpläne dazu finden Sie in Anhang.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, ein anderes Modul von PHYTEC einzusetzen, das mehr I/O Ports zur Verfügung stellt, z.B. das miniMODUL-515C oder miniMODUL-537.

Download: Zusötzliche_IO_Ports.pdf, PIO-Schaltung.pdf

microMODUL-8051, MM-207, mit C501: Serielle Schnittstelle mit 40Mhz Takt

Frage:

Ich versuche die serielle Schnittstelle des Moduls zu programmieren, was mir bisher leider nicht gelungen ist. Einfachste Schnittstellenroutinen laufen nicht, da sich die Baudrate mit der Timereinstellung mit Timer 1 nicht korrekt einstellen läßt.
Hier mein verwendeter Code:

START: MOV TMOD,#20H ; Timer 1: Auto-Reload Mode
MOV TH1,#-13 ; 1 MHz/(32*2400): 2400 Baud ->TH1
SETB TR1 ; Start Timer 1
MOV SCON,#11011010B ; UART Mode 3, Empfaenger frei

Die Initialisierung funktioniert weder für 2400 Baud (wie Code) noch für
andere Baudraten. Vielleicht liegt es an der 40 MHz Taktung des Moduls.

Antwort:

Bei dem microMODUL8051verwendet man am besten den Timer2, um die serielle Schnittstelle zu programmieren.
Würden wir die initialisierung mit Timer1 machen, könnte man keine "NORMALE" Baudrate(9600,19200 u.s.w.) erreichen, wegen dem Teilungsverhältnis.

Die Initialisierung von Timer2 bei 19200 Baud und 40MHz Takt sieht folgendermaßen aus:

MOV T2CON,#34H
MOV RCAP2H,#0FFH
MOV RCAP2L,#0BCH
MOV SCON,#01011010B ; Init Serial Interface

Weitere Reloadwerte für Timer 2 finden Sie im Anhang.

Download: Reloadwerte

FlashTools98

microMODUL-8051 LP, MM-209: Connection mit Flashtools98

Frage:

Nach Aufruf der Flashtools98 und dem versuchten Verbindungsaufbau
(connect) erhalte ich die Fehlermeldung: "No answer from target board! Please check the connection."
Was könnten mögliche Fehlerursachen sein, bzw. welche Einstellungen muss ich am PC vornehmen, bevor ich in Betrieb gehn kann?
Muss ich die serielle Schnittstelle auch konfigurieren (Parity,...?) wenn
ja auf was?


Antwort:

Daß Ihr 8051LP nicht die Verbindung zu den FlashTools98 aufbaut, kann mehrere Ursachen haben.
Sie müssen auf jeden Fall die Vorgehensweise zum Starten der FlashTools Firmware auf dem microMODUL einhalten.
RESET (S1) und BOOT (S2) Taster zusammen drücken, dann zuerst den RESET Taster loslassen und 2-3 Sek. später den Boot Taster.
Jetzt sollten Sie nochmal ca. 2-3 Sek. dem Modul Zeit geben, seinen Start Code vom Flash in das RAM zu kopieren,
da das Modul nur mit 3,686 Mhz getaktet wird, bevor Sie den CONNECT Button drücken.
Dies wird in den Quickstarts Instructions auf Seite 18 folgendermaßen beschrieben :

· Simultaneously press the Reset (S1) and Boot (S2) switches on the
Development Board, first releasing the Reset (S1) and then, two to
three seconds later, release the Boot (S2) switch.

· Wait for at least 5 seconds before continuing to operate the board,
as the FlashTools firmware needs this time to copy itself into the
RAM.

This sequence of pressing and releasing the Reset (S1) and Boot (S2)
switches always renders the microMODUL-8051 Low Power into the
Flash Programming Mode. Use of FlashTools98 requires that the mi-
croMODUL-8051 Low Power be in Flash Programming mode. En-
sure that FlashTools are only started after rendering the micro-
MODUL-8051 Low Power in this mode. See section 5.1 Flash-
Tools98 for more details.

Die serielle Schnittstelle des PC sollte so eingestellt sein:
9600Baud/8Data/No Parität/1 Stopbit/kein Protokoll

Da das Board über verschiedene Stromsparmodi verfügt, kann es sein daß das Modul "eingeschlafen" ist.
Um 100% sicherzugehen, daß das Modul nicht im POWER OFF Mode ist, sollten Sie den PIN 10 /PON mit GND beschalten.
Im Hardware Manual wird auf Seite 29 dies dazu beschrieben :

Wird der OFF-Mode nicht verwendet, sollte Modulpin 10 (/PON) mit
GND verbunden werden, um ein ungewolltes Abschalten des Moduls zu verhindern.

Keil C51

phyCORE-591 Debugging

 

Question:

Can I use the serial port on this module with the Keil µVision Debugger like I do with parts that have JTAG ports?

Answer:

8051 does not connect to the Keil uVision Debugger via JTAG.

Instructions for interfacing the phyCORE-591 to Keil IDE are in the phyCORE-591 QuickStart instruction guide.

The serial port can be used for debugging with the Keil MON51 Target Monitor or the ISD51 In-System Debugger, debug monitor technology. Contact Keil for more information: www.keil.com.


 

 

Daten / Parameter zur Programmlaufzeit permanent speichern / ändern

Frage:

Wie können bei einem miniMODUL-5xx im Anwenderprogramm ca. 1 kB Daten / Parameter permanent gespeichert/geändern werden?
Kann ich das zur Laufzeit im Flash realisieren oder muss ich ein separates
EEPROM einsetzen ?


Antwort:

Zu empfehlen ist die Daten im externen EEprom zu speichern, der Programmieraufwand diese Daten im Flash zur Laufzeit abzulegen ist sehr groß, zumal auch noch hinzukommt, daß im Flash der eigentliche CODE steht, der eventuell gelöscht werden könnte, das gleiche gilt für die Firmware, Flashtools.
Im Anhang finden Sie ein Beispiel für die Programmierung des EEproms.

Alle 8 Bit Module von PHYTEC, außer den microMODULEN 8051, können optional mit einem EEprom Speicher geordert werden. Genaue Auskunft zu Bestellnummern gibt Ihnen gerne unser Vertrieb,
Kostl. Tel: 08000PHYTEC, 08000749832

Downolad: EEPROM Example

microMODUL-8051 LP, MM-209-CD: Zweite serielle Schnittstelle

Frage:

Wir möchten auf unserem microMODUL-8051-LP mit Dallas 80C323 Controller beide seriellen Schnittstellen verwenden. Ist dies ohne weiteres möglich und wie Initialisiere ich diese richtig ?

Antwort:

Um beide seriellen Schnittstellen des 80C323 am Rand des Moduls als V24 abzugreifen ist es zwingend notwendig, die Jumper 3 und 4 auf dem microMODUL-8051LP umzusetzen. J3 muß auf 1+3 und 2+4 gesetzt werden, J4 auf 1+2, sonst werden die Signale der zweiten RS232 nicht über den RS232 Treiber geführt. Für die erste serielle Schnittstelle bedarf es keinen speziellen Jumpersettings.

Im Anhang finden Sie eine Demo, erstellt mit Keil µV2, basierend auf der Appnote 75 von Dallas. Die Software initialisiert beide seriellen Schnittstellen des Controlers 80C323 mit 9600Baud,8,N,1.
Die Baudrate wird dabei für beide Schnittstellen gemeinsam vom Timer 1 abgeleitet. Es können auch getrennte Baudraten verwendet werden.
Bitte schlagen Sie die dazu notwendigen Einstellungen im Hardware Manual des Controllers nach.

Downolad: Example

Wie errechne ich die Interruptnummer für eine Interruptquelle des Controllers für Keil Compiler

Wie errechne ich die Interruptnummer für eine Interruptquelle des Controllers für Keil Compiler?

Antwort:

Die absolute Codeadresse des Interruptvectrors = 8*n+3, wobei n die Interruptnummer ist.
Die Interruptnummer wird dann nach der Formel errechnet.
=> n = (Int_Adresse - 3) / 8
Die Interruptadresse ist aus dem Datenbuch des Controllers zu entnehmen.
Eine Übersicht über absolute Interruptadressen und zugehörige Interruptnummern für Keil finden Sie im Anhang.

Die Interrupt-Funktion wird unter Keil wie folgt initialisiert:


<code>void isr-functon-name(viod) interrupt n using m</code>

z.B. für Timer 0 overflow

 

<code>void Timer0_Overflow_ISR (void) interrupt 1
{
    ....
}</code>

 

 

 


Mehr dazu ist im C51 Compiler User's Guide von Keil unter dem Kapitel "Interrupt Functions" zu finden.

Tasking C51

Fragen und Antworten zu ähnlichen Produkten

phyCORE-ADuC8xx: Using extended Input/Output

 

Question:

I have a problem with the use of the Phycore aduc812 module. Due to the lack of inputs and outputs on the microconverter itself, I need to use extra inputs and outputs that are available (IN0, IN1, OUT0, OUT1, ...) on the module in form of an input and output register. (hardware manual page 25 -> 43)

How do I refer from my written program (in C-language) to these in- and outputs? Is it possible to refer directly to these bits (IN0, IN1, OUT0, OUT1,...) in my program without setting other registers (controleregisters,...)?

For example:

#include "aduc812.h"

void main(void){
while(1){
if (IN0 = 1){
OUT0 = 0; //if input 0 = high, then output = low
}
else{
OUT0 = 1; //if input 0 = low, then output 0 = high
}
}
}

Answer:

PHYTEC is using memory mapped I/O registers for the additional 8-bit input and 8-bit output port. As stated in section 4 (4.9 and 4.10) these registers are accessible at default address FC05hex and FC06hex. You can switch to address 7C05/7C06 by setting the bit IO-SW to "1". For your code development you should assign a pointer to that memory location and the read from that pointer or write to it depending on the direction.

Example:

char xdata *pPD; /* Pointer to Address of ext. port*/
pPD = 0xFC06; /* Address of external output port*/

*pPD = *pPD & 0xEF; /* output over ext. Port */

*pPD = *pPD | 0x10; /* output over ext. Port */

 

8051\515C: ESD Protection

<font size="4">Question:</font>

Is there ESD protection on the minMODUL-515C?

<font size="4">Answer:</font>

There are no special ESD protection circuits on this PHYTEC miniMODUL-515. Some of the ICs however, especially tranceivers such as RS-232 and CAN, offer integrated ESD protection. Please refer to the applicable datasheet.

8051/phyCORE-591: Erasing Memory Bank

 

Problem:

Using FlashTools 98 and trying to erase memory bank. The sector #1 (0x10000-0x1ffff), where user code should reside, is protected and cannot be erased. 

Solution:

Sector #1 is not where user code resides. User code resides in Bank#1. Be sure you are trying to erase the Flash Bank not Sector. In FlashTools 98 check that "Bank Utilities" tab NOT "Sector Utilities" tab is selected. Please carefully refer to the quickStart guide section 2.4.1 for erasing Bank.

From section 2.4.1: "Returning to the FlashTools98 tabsheet, choose the Bank Utilities tab, highlight Bank #1 within the Bank Erase section, and click on the Erase Bank(s) button to erase this memory bank."

 

miniMODUL-592 externe Interrupts

Frage:

Ich würde gern mein Mikrocontrollerboard (CANmodul 592) mit 5 bis 6 externen Interrupts beschalten.
Wie mache ich das?


Antwort:

Der 8x592 Controller stellt ein vielfältiges Interrupt System zur Verfügung.
Im angehängten Auszug des 8x592 Controller Manuals ist dies näher dargestellt. Alle externen Interrupts, bis zu 6, sind daran zu erkennen, daß unter der Signal Bezeichnung, z.B: CT0I ein Pfeil in den Controller hinein zeigt(->). Die Zuordnung der Signalnamen der Interrupt Quellen entnehmen Sie ebenfalls dem Controller Handbuch, Table 2 Pin description for pins with alternative functions, somit sollte eine eindeutige Zuordnung des Interrupts zum PIN des Moduls möglich sein.
Bsp: CT0I = INT2 = Port 1.0 = PIN 18 am miniMODUL-592.
Die Interrupt Vector Ardesse für CT0I ist 0033H, laut Tabelle 79 auf Seite 67. Die Interrupt Service Routine, die dann angesprungen werden sollte, muß zuvor von Ihnen im Code hinterlegt sein.
Als Beispiel kann Ihnen das angehängte Demo dienen.


Download: Interrupt-System-8xC592.pdf, Example

miniMODUL-515C (MM-003-CC): Debugging CAN mit mon51 von Keil

Frage:

In unserer Applikation sind noch Fehler in der CAN Programmierung, wie können diese mit Hilfe des Monitor Debuggers und der KEIL T-Scope untersucht werden? Wenn wir wie zuvor beschrieben den I/O-SW in unserer Software setzen, verlieren wir die Kommunikation zum Target.

Antwort:

Wenn Sie Ihr Programm debuggen wollen, muss dieser I/O Switch schon vom Monitor durch geführt werden, den passenden Hex File finden Sie im Zip File
MON-IO-SW.zip. Das Speichermodell dazu sieht so aus, daß ab Adr: 7B00h Xdata des Monitors ist und ab 7C00 der I/0 Bereich liegt.
Ab Adr.: 8000h ist CODE allokiert, so daß Ihnen von 0h bis 7AFFh von Neumann Speicher zur Verfügung steht.


Download: Mon_IO_Sw.zip

miniMODUL-515C (MM-003-CC): Aktivierung des CAN Controllers

Frage:

Aus dem Hardware Manual des miniMODUL-515 geht hervor, daß ab der Adresse FC00h der I/O Bereich des Moduls liegt. Laut Usermanual des C515C Controllers von Infineon liegt ab Adr. F700h-FFFFh der int. CAN Controller und der XRAM des Controllers. Da sich der Adr.Bereich überschneidet, wie kann auf den CAN Controller und XRAM zugegriffen werden?

Antwort:

Sie müssen in Ihrer Applikation auf jeden Fall das I/O-SW Bit auf der Adresse FC00h im Controllregister1 des miniMODULs setzen.
Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Definieren Sie einen Zeiger (z.B. #define CTRLREG1 *((unsigned char xdata *)0xFC00) )
2. Übergeben Sie nach main den Wert von S.21 Hardware-Manual (CTRLREG1 = 0x42;)
3. Einschalten des XMAP im SYSCON Register

Nach dem IO-Switch liegen die Chipselect Signale an Adresse /CS1=7D00H, /CS2=7F00H und /CS3 =7F00H.

Wenn Sie versuchen vor dem I/O-Switch im SYSCON das Register XMAP0 zu enablen, so greifen Sie auf XDATA= I/O Bereich zu und nicht auf X-RAM, bzw. CAN
Die Freischaltung von XRAM von F700h - FFFFh muss generell nach I/O-SW geschehen, sonst greifen Sie immer auf XDATA zu.

miniMODUL-515C (MM-003-CC) in eigener Applikation

Frage:

Ich möchte das miniMODUL-515C in meine eigene Applikation als Modul eindesignen. Welche Beschaltung ist hier notwendig, um in meiner Applikation die Möglichkeit der In-System-Programmierung mit den PHYTEC FlashTools98 weiter nutzen zu können?

Antwort:

Dafür sind nur zwei Tasten (Reset und Boot) und eine DB9 Buchse notwendig. Verbinden Sie den /Reset-Eingang des Moduls (Pin 31) über eine Taste mit der Schaltungsmasse. Eine Spule von 2,2µH im Signafluß und ein Kondensator von 100nF gegen VCC bilden hier eine Filtermaßnahme und die Tastenentprellung. Um das miniMODUL-515C in den Programmodus zu versetzen, verbinden Sie die Datenleitung D0 (Pin 63) über eine Taste mit einem Pull-Up Widerstand mit 4,7kOhm. Auch hier sorgt eine Spule von 2,2µH im Signalfluß für die Entstörung. Um die Kommunikation mit dem PC zu gewährleisten, müssen noch die RxD (Pin 26) und TxD (Pin 27) jeweils mit Pin 3 und Pin 2 auf der DB9-Buchse verbunden werden. Pin 5 der DB9-Buchse verbinden Sie mit der Schaltungsmasse.

Unterschiede miniMODUL-535 V6,V7,MM-001 zu MM-003 Flash

Frage:

Wir besitzen ältere miniMODULe der Baureihe MM-535 V6/V7 mit einem Eprom im LCC bzw. PLCC Gehäuse, der als Codespeicher dient.
Wir möchten diese Module in einer Steuerung einsetzen.
Leider verfügen wir nicht über die Möglichkeit, diesen Speicher zu programmieren. Können Sie uns weiterhelfen?


Antwort:


Die Module verfügen über ein EPROM das extern programmiert werden muß, z.B. mit Ihrem Programm, oder mit einem Monitor Programm von Keil, mit dem dann ein Download in das externe RAM möglich ist.

Wir empfehlen Ihnen mit diesem Modul keine neue Entwicklung mehr zu beginnen. Wir empfehlen Ihnen Ihr "neues" Projekt mit einem miniMODUL-515C zu verwirklichen. Der C515C von Infineon ist ein Upgrade des 80C535 mit CAN Unterstützung, 10Bit A/D Wandler, hat 600ns Instruction cycle time bei 10Mhz Takt.
Das miniMODUL-515C ist auch als Rapid Development Kit verfügbar, dies beinhaltet alles für einen schnellen Start.

Batteriepufferung des miniMODULs-535

Frage:

Wie lange kann die von Ihnen mitgelieferte Knopfzelle (in Jahren) eingesetzt werden, um einen Datenerhalt des RAM (von Störeinflüssen abgesehen) zu gewährleisten?

Antwort:

Die Batterien sollten laut Daten von der Firma Renate eine Kapazität von 235 mAh haben. Da die Batteriestromaufnahme des miniMODULS im Worstcase bis zu 10µA haben kann, abhängig vom verwendeten RAM Bausteintyp, typisch sind 1µA, schwankt entsprechend die Zeit, in der die Batterie die Daten im RAM erhalten kann.
Worstcase: 2-2,5 Jahre, typisch bei mehr als 20 Jahren, eine Garantie dafür können wir Ihnen nicht geben.

Mehr Infos zur Batteriepufferung entnehmen Sie bitte dem Hardwaremanual des miniMODULS

miniMODUL-535 (MM-003) in eigener Applikation

Frage:

Ich möchte das miniMODUL-535 in meine eigene Applikation als Modul eindesignen. Welche Beschaltung ist hier notwendig, um in meiner Applikation die Möglichkeit der In-System-Programmierung mit den PHYTEC FlashTools98 weiter nutzen zu können?

Antwort:

Dafür sind nur zwei Tasten (Reset und Boot) und eine DB9 Buchse notwendig. Verbinden Sie den /Reset-Eingang des Moduls (Pin 31) über eine Taste mit der Schaltungsmasse. Eine Spule von 2,2µH im Signafluß und ein Kondensator von 100nF gegen VCC bilden hier eine Filtermaßnahme und die Tastenentprellung. Um das miniMODUL-515C in den Programmodus zu versetzen, verbinden Sie die Datenleitung D0 (Pin 63) über eine Taste mit einem Pull-Up Widerstand mit 4,7kOhm. Auch hier sorgt eine Spule von 2,2µH im Signalfluß für die Entstörung. Um die Kommunikation mit dem PC zu gewährleisten, müssen noch die RxD (Pin 26) und TxD (Pin 27) jeweils mit Pin 3 und Pin 2 auf der DB9-Buchse verbunden werden. Pin 5 der DB9-Buchse verbinden Sie mit der Schaltungsmasse.

Ältere miniMODULe 537, Artikel Nr. MM-101-xxxx mit EPROM Speicher auf FLASH umrüsten?

Frage:

Gibt es eine wirtschaftliche Möglichkeit die älteren miniMODULe 537, Artikel Nr. MM-101-xxxx mit EPROM Speicher auf FLASH oder EEPROM Speicher umzurüsten? Das Brennen der PLCC Eproms bei Programmänderungen ist sehr zeitaufwendig.

Antwort:

Die miniMODULe-537 mit OPT Eprom, Phytec Artikel Nummer MM-101-xxx, können nicht mit einem Flashspeicher oder EEpromspeicher als ROM Speicher betrieben werden oder umgerüstet werden, da die Flash/EEproms nicht mit den OTP Eproms pinkompatibel sind.

miniMODUL-537 mit dem PC über die serielle Schnittstelle verbinden

Frage:

Ich möchte das miniMODUL-537 mit dem PC über die serielle Schnittstelle verbinden. Wie ist die genaue Pinbelegung dafür?

Antwort:

Dazu verbinden Sie den Transmitter Ausgang TO1des RS232 Treibers X1A PIN 47auf dem Modul mit dem PIN2 auf der DB9 Buchse, Receiver Eingang RI1des RS232 Treibers X1A PIN45 mit dem PIN3 sowie GND X1B PIN 63/64 des Moduls mit dem PIN5. Jetzt können Sie mit dem 1:1 Kabel das Modul an PC anschließen.
Sollte das Modul auf einer Basisplatine von PHYTEC gesteckt sein, können Sie ein 1:1 verbundenes Kabel verwenden. Die Signale TO1, RI1 und GND sind an Buchse P1 der Basisplatine angeschlossen.

miniMODUL-537: Externe CS-Signale

Frage:

Wie kann man schnell die Chip Select Signale, die vom Modul zur Ansteuerung externer Harware bereitgestellt werden, überprüfen?

Antwort:


Im Anhang finden Sie ein Beispiel, bei dem mit dem Takt der LED des Development Boards die CS-Signale CS1 bis CS3 ausgegeben werden. Diese sind an der Stiftleiste PIN 35 bis 37 verfügbar (Tab. 1 Hardware-Manual). Das Projekt wurde mit Keil uVision 2 erstellt. Auch wenn Sie einen anderen Compiler verwenden, können Sie mit dem CS_Test.hex die CS-Signale wie oben beschrieben überprüfen.

Download: cs-test_mm537.zip

RDK miniMODUL-537 and second serial interface

Question:

I have a problem with my RDK miniModul-537. I can't get any information from port 2 of development board. The processor 80C537 has two serial ports RS 232. Is the port P2 in development board configured to provide signal from second serial port of the processor?

Answer:

The port connector P2 on the development board is configured to provide access to the CAN or RS485 signals on the miniMODULs from PHYTEC.

To use the second serial interface on the miniMODUL-537 you need an additional adapter. Please take a DB9 socket and connect Pin2 from the socket to X1A Pin46 (TxD), Pin3 from the DB9 socket to X1A Pin55 (TxD) on the module and Pin5 from the socket to X1B Pin64 (GND) on the module. You can now use the 1:1 serial cable to connect the PC to the module at the
second serial interface.

Please also check the jumpers J7 and J8 on the module. These jumpers should be set to 2+3 (default setting) to use the second serial interface of the microcontroller as an RS232 interface.

Attached you will find an exemple of the second serial interface on the miniMODUL-537.

Cirquit diagram of additional adapter:

Download: Picture, Example

Daten / Parameter zur Programmlaufzeit permanent speichern / ändern

Frage:

Wie können bei einem miniMODUL-5xx im Anwenderprogramm ca. 1 kB Daten / Parameter permanent gespeichert/geändern werden?
Kann ich das zur Laufzeit im Flash realisieren oder muss ich ein separates
EEPROM einsetzen ?


Antwort:

Zu empfehlen ist die Daten im externen EEprom zu speichern, der Programmieraufwand diese Daten im Flash zur Laufzeit abzulegen ist sehr groß, zumal auch noch hinzukommt, daß im Flash der eigentliche CODE steht, der eventuell gelöscht werden könnte, das gleiche gilt für die Firmware, Flashtools.
Im Anhang finden Sie ein Beispiel für die Programmierung des EEproms.

Alle 8 Bit Module von PHYTEC, außer den microMODULEN 8051, können optional mit einem EEprom Speicher geordert werden. Genaue Auskunft zu Bestellnummern gibt Ihnen gerne unser Vertrieb,
Kostl. Tel: 08000PHYTEC, 08000749832

Downolad: EEPROM Example

In-System-Programmierung des uM-8051-LP

Frage:

Ich möchte das microMODUL-8051LP in meine eigene Applikation als Modul eindesignen. Welche Beschaltung ist hier notwendig, um in meiner Applikation die Möglichkeit der In-System-Programmierung, mit den phytec FlashTools98 weiter nutzen zu können?

Antwort:

Dafür sind nur zwei Tasten (Reset und Boot) und eine DB9 Buchse notwendig. Verbinden Sie den /Reset-Eingang des Moduls (Pin 11) über eine Taste mit der Schaltungsmasse. Ein Widerstand von 120 Ohm im Signafluß und ein Kondensator von 100nF gegen VCC bilden hier eine Filtermaßnahme und die Tastenentprellung. Um das Modul in den Programmodus zu versetzen, verbinden Sie die Datenleitung D0 (Pin 2) über eine Taste mit einem Pull-Up Widerstand mit 4,7kOhm. Um die Kommunikation mit dem PC zu gewährleisten, müssen noch die RxD (Pin 36) und TxD (Pin 35) jeweils mit der Pin 3 und Pin 2 auf der DB9-Buchse verbunden werden. Der Pin 5 der DB9-Buchse verbinden Sie mit der Schaltungsmasse.

microMODUL-8051 LP, MM-209: Connection mit Flashtools98

Frage:

Nach Aufruf der Flashtools98 und dem versuchten Verbindungsaufbau
(connect) erhalte ich die Fehlermeldung: "No answer from target board! Please check the connection."
Was könnten mögliche Fehlerursachen sein, bzw. welche Einstellungen muss ich am PC vornehmen, bevor ich in Betrieb gehn kann?
Muss ich die serielle Schnittstelle auch konfigurieren (Parity,...?) wenn
ja auf was?


Antwort:

Daß Ihr 8051LP nicht die Verbindung zu den FlashTools98 aufbaut, kann mehrere Ursachen haben.
Sie müssen auf jeden Fall die Vorgehensweise zum Starten der FlashTools Firmware auf dem microMODUL einhalten.
RESET (S1) und BOOT (S2) Taster zusammen drücken, dann zuerst den RESET Taster loslassen und 2-3 Sek. später den Boot Taster.
Jetzt sollten Sie nochmal ca. 2-3 Sek. dem Modul Zeit geben, seinen Start Code vom Flash in das RAM zu kopieren,
da das Modul nur mit 3,686 Mhz getaktet wird, bevor Sie den CONNECT Button drücken.
Dies wird in den Quickstarts Instructions auf Seite 18 folgendermaßen beschrieben :

· Simultaneously press the Reset (S1) and Boot (S2) switches on the
Development Board, first releasing the Reset (S1) and then, two to
three seconds later, release the Boot (S2) switch.

· Wait for at least 5 seconds before continuing to operate the board,
as the FlashTools firmware needs this time to copy itself into the
RAM.

This sequence of pressing and releasing the Reset (S1) and Boot (S2)
switches always renders the microMODUL-8051 Low Power into the
Flash Programming Mode. Use of FlashTools98 requires that the mi-
croMODUL-8051 Low Power be in Flash Programming mode. En-
sure that FlashTools are only started after rendering the micro-
MODUL-8051 Low Power in this mode. See section 5.1 Flash-
Tools98 for more details.

Die serielle Schnittstelle des PC sollte so eingestellt sein:
9600Baud/8Data/No Parität/1 Stopbit/kein Protokoll

Da das Board über verschiedene Stromsparmodi verfügt, kann es sein daß das Modul "eingeschlafen" ist.
Um 100% sicherzugehen, daß das Modul nicht im POWER OFF Mode ist, sollten Sie den PIN 10 /PON mit GND beschalten.
Im Hardware Manual wird auf Seite 29 dies dazu beschrieben :

Wird der OFF-Mode nicht verwendet, sollte Modulpin 10 (/PON) mit
GND verbunden werden, um ein ungewolltes Abschalten des Moduls zu verhindern.

microMODUL-8051 LP, MM-209-CD: Zweite serielle Schnittstelle

Frage:

Wir möchten auf unserem microMODUL-8051-LP mit Dallas 80C323 Controller beide seriellen Schnittstellen verwenden. Ist dies ohne weiteres möglich und wie Initialisiere ich diese richtig ?

Antwort:

Um beide seriellen Schnittstellen des 80C323 am Rand des Moduls als V24 abzugreifen ist es zwingend notwendig, die Jumper 3 und 4 auf dem microMODUL-8051LP umzusetzen. J3 muß auf 1+3 und 2+4 gesetzt werden, J4 auf 1+2, sonst werden die Signale der zweiten RS232 nicht über den RS232 Treiber geführt. Für die erste serielle Schnittstelle bedarf es keinen speziellen Jumpersettings.

Im Anhang finden Sie eine Demo, erstellt mit Keil µV2, basierend auf der Appnote 75 von Dallas. Die Software initialisiert beide seriellen Schnittstellen des Controlers 80C323 mit 9600Baud,8,N,1.
Die Baudrate wird dabei für beide Schnittstellen gemeinsam vom Timer 1 abgeleitet. Es können auch getrennte Baudraten verwendet werden.
Bitte schlagen Sie die dazu notwendigen Einstellungen im Hardware Manual des Controllers nach.

Downolad: Example

microMODUL-8051 LP, MM-209: Aufwecken aus Power-Off-Mode

Frage:

Das Modul ist im power-off-mode und soll über die serielle Schnittstelle aufgeweckt werden. Da die Wakeupschaltung relativ empfindlich reagiert, wacht das Modul auch dann auf, wenn man den DB9-Stecker von der Basisplatine abzieht. Das ist allerdings nicht gewünscht.
Wie kann man die Wakeupschaltung unempfindlicher machen?


Antwort:

Die Empfindlichkeit wird hauptsächlich durch die Parallelschaltung von R9 (100K) und C28(100nF) bestimmt. Erhöht man die Kapazität des Kondensators, wird das RS232-Wakeupverhalten des Moduls unempfindlicher.
Zum Test der Empfindlichkeit gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Mit Hilfe eines Terminalprogramms werden Zeichen der Tastatur an das Modul gesandt. Hier gilt zu beachten, daß der PC die Zeichen des Tastaturpuffers nur relativ langsam ausliest und verschickt.
2. Es wird eine "echte" Datenübertragung zum Modul gesandt. Hier kommen die Zeichen mit der eingestellten Baudrate schnell hintereinander am Modul an.
Folgedes Wakeupverhalten wurde meßtechnisch ermittelt (PCB:1138.1 R9=100K): Werte des C28 SieheAttachment


Download: Anleitung

microMODUL-8051: Porterweiterung

Frage:

Ich habe das microMODUL 8051. Wie kann ich außer Port 1 noch einen 2ten Port als I/O nutzen?

Antwort:

Leider ist auf dem Modul kein weiterer Port mehr als I/O nutzbar, da Port 3 und Port 0 vom Controller als Daten und Adressbus benutzt werden.
Mann kann sehr einfach einen zusäzlicher Latch Baustein im Adressbereich des Controllers einsetzen, dieser wird über vorhandene CS-Signale vom microMODUL angesteuert.

Eine zweite Möglichkeit ist, einen Porterweiterungsbaustein PIO 82C55 einzusetzen. Damit bekommen Sie gleich drei 8-bit Ports. Die Schaltpläne dazu finden Sie in Anhang.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, ein anderes Modul von PHYTEC einzusetzen, das mehr I/O Ports zur Verfügung stellt, z.B. das miniMODUL-515C oder miniMODUL-537.

Download: Zusötzliche_IO_Ports.pdf, PIO-Schaltung.pdf