Die Vision Integration Platform
Komplexität klar getrennt

Die industrietaugliche Plattform für maßgeschneiderte Embedded-Vision-Systeme
Die Vision Integration Platform, kurz phyVIP, integriert die komplette Vision-Basis bereits auf einem serientauglichen Base Board. Die projektspezifische Anpassung erfolgt über ein bewusst einfach gehaltenes Connector Board. Skalierbare KI-Stufen ermöglichen zusätzliche Flexibilität für unterschiedliche Vision-Anforderungen. So reduziert die klare Trennung von Standard und Anpassung Entwicklungsaufwand, Risiko und Zeit bis zur Serie.

Warum diese Trennung schneller zur Serie führt
In klassischen Embedded-Vision-Projekten entsteht viel Aufwand auf der Board-Ebene: Stromversorgung, Kamera-Interfaces, Schnittstellen, Security und thermische Anforderungen müssen gemeinsam neu gedacht werden. phyVIP verlagert diese wiederkehrende Komplexität auf ein fertig entwickeltes Base Board. Dadurch konzentriert sich die Entwicklung auf den applikationsspezifischen Teil — und genau das verkürzt Entwicklungszyklen und reduziert das Risiko auf dem Weg zur Serie.

Kameras und Schnittstellen einfach integrieren
Bis zu zwei phyCAM-M Board-Level-Kameras lassen sich direkt an das Base Board anbinden. Die Treiber sind bereits im Linux-BSP integriert, wodurch zusätzlicher Software-Integrationsaufwand entfällt. Flexible FFC-Kabel ermöglichen freie Kamerapositionierung, abgestimmte Objektive sind ebenfalls verfügbar. Alle weiteren Schnittstellen sind auf High-Density-Board-to-Board-Steckleisten geführt. Die integrierte Weitbereichsversorgung von 12 bis 36 V DC reduziert zusätzlichen Regleraufwand, und auch Sonderlösungen wie PoE lassen sich über das Expansion Board realisieren. So bleibt die Plattform in der Basis standardisiert und in der Anwendung flexibel.

Drei Leistungsstufen für Ihre Vision-Anwendung
phyVIP ist für Embedded-Vision-Anwendungen ausgelegt, bei denen KI direkt im System ausgeführt wird. Als Prozessorbasis stehen NXP i.MX 8M Plus und NXP i.MX 95 zur Verfügung — je nachdem, welche Rechenleistung, Schnittstellen und Skalierbarkeit die Anwendung benötigt.
Darauf aufbauend lässt sich phyVIP in drei KI-Ausbaustufen konfigurieren: Core, Edge und Max. So entsteht die passende Kombination aus Prozessorplattform und KI-Leistung — von der kompakten Vision-Basis bis zur leistungsstarken Plattform für anspruchsvolle Workloads.
Häufig gestellte Fragen
phyVIP ist eine modulare Vision Integration Platform für industrielle Embedded-Vision- und Edge-AI-Anwendungen. Die Plattform kombiniert ein serientaugliches Base Board mit einem projektspezifischen Connector Board. Das Base Board integriert bereits zentrale Funktionen wie Prozessor, Spannungsversorgung, Kameraanbindung und industrielle Schnittstellen. Individuelle Anpassungen erfolgen über das Connector Board. Dadurch lassen sich Entwicklungsaufwand, Hardware-Komplexität und Time-to-Market deutlich reduzieren.
phyVIP wurde speziell für anspruchsvolle Embedded-Vision- und KI-Anwendungen entwickelt. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Bildverarbeitung, Qualitätskontrolle, Objekterkennung, Robotik, Smart Cameras, autonome Systeme oder KI-gestützte Automatisierung. Durch die skalierbare Architektur eignet sich die Plattform sowohl für kompakte Edge-AI-Systeme als auch für leistungsstärkere Multi-Kamera- oder Echtzeit-Vision-Anwendungen.
Ja. phyVIP wurde für Edge AI ausgelegt, sodass KI-Modelle direkt auf dem Gerät ausgeführt werden können – ohne permanente Cloud-Anbindung. Dadurch lassen sich Latenzen reduzieren und Entscheidungen in Echtzeit treffen. Gleichzeitig bleiben sensible Bild- und Prozessdaten lokal im System, was Datenschutz und Ausfallsicherheit verbessert. Je nach Anwendung kann zwischen unterschiedlichen KI-Leistungsstufen gewählt werden – von integrierter NPU im Prozessor bis hin zu zusätzlicher AI-Beschleunigung.
Die klare Trennung zwischen standardisiertem Base Board und projektspezifischem Connector Board reduziert Entwicklungsaufwand und Risiko erheblich. Das Base Board enthält bereits komplexe und validierte Kernfunktionen wie Prozessorintegration, Spannungsversorgung, Hochgeschwindigkeitsschnittstellen und Kameraanbindung. Änderungen oder kundenspezifische Anpassungen betreffen hauptsächlich das Connector Board. Dadurch können neue Varianten schneller umgesetzt werden, ohne jedes Mal ein vollständiges Hardware-Redesign durchführen zu müssen.
Viele zentrale Hardware-Funktionen eines Vision-Systems sind bei phyVIP bereits entwickelt, getestet und integriert. Teams müssen sich daher nicht erneut mit Themen wie Power-Design, Kamera-Integration, Hochgeschwindigkeitsrouting oder grundlegender Systemarchitektur beschäftigen. Stattdessen kann der Fokus direkt auf der eigentlichen Applikation liegen. Das reduziert Entwicklungszeit, Designrisiko und NRE-Aufwand und beschleunigt den Weg bis zur Serienlösung deutlich.

