electronica 2026:
Phytec stellt Cyber-Resilience und sichere Verfügbarkeit in den Fokus

Mainz, 27. Oktober 2026

Technologie, Liefersicherheit und Cyber-Resilience: zur electronica rückt Phytec sein umfangreiches Leistungsangebot rund um die Entwicklung und Produktion von Embedded Systemen in den Fokus. Es reicht von Unterstützung bei CRA-Risikoanalysen über Security-Roadmaps bis hin zu Services für das Device-Management im Feld. Neue System-on-Modules der austauschbaren, pinkompatiblen phyFLEX-Serie mit Prozessoren von NXP, Synaptics und Qualcomm sind die Basis für skalierbare Produktserien, einfache Upgrades und eine flexible Reaktion auf volatile Bauteilverfügbarkeit. Außerdem sorgt Phytec für maximale Liefersicherheit von Elektroniken, mit individuellen Strategien für die Beschaffungsplanung und Services für die Produktpflege.

Bodo Huber, Geschäftsführer und CTO bei Phytec, sagt:

„Sichere Verfügbarkeit, Produktpflege und Software gewinnen für unsere Kunden an Bedeutung. Genau hier können wir punkten: mit passenden Technologien wie den austauschbaren phyFLEX System-on-Modules, unserer eigenen Produktion am Standort in Mainz und umfangreichen Vorleistungen für Software, Lifecycle-Management und maximale Lieferfähigkeit. Hinzu kommt die individuelle, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die wir zum Beispiel zur CRA-Risikoanalyse befähigen und dabei unterstützen. Diesen Unterschied möchten wir zum Ausdruck bringen – mit unserem neuen Claim ‚We take your product personally‘ und dem Fokus auf individuelle, perfekt abgestimmte Leistungen rund um Elektronik, Produktion und Lifecycle.“

 

Security vom Risikoanalyse-Workshop bis zum Secure Provisioning

Security ist bei Phytec schon lange ein Schwerpunkt und Grundlage für alle Embedded Designs. Das Angebot umfasst auch Workshops und Unterstützung für das CRA-Compliance-Assessment, für die Erarbeitung von Security-Roadmaps und für deren Umsetzung – bis hin zur Implementierung in der Hardware-Produktion. Zudem betreibt Phytec ein eigenes, speziell gesichertes Labor für Schlüsselerzeugung, Schlüsselhandling, Verschlüsselung und die Provisionierung für Secure Boot. Auch die Board-Support-Packages (BSPs) von Phytec bringen umfangreiche Security-Features mit, inklusive der Vorbereitung für Update- und Device-Management. Diese Leistungen werden ergänzt durch individuelle Services, zum Beispiel für die Pflege kundenspezifischer BSP-Versionen.

 

phyHUB: Neue Plattform für Software-Pflege, Cybersecurity-Monitoring und Device-Management

Auf der electronica stellt Phytec außerdem phyHUB vor, seine neue Plattform für CRA-konformes Device-Management. Sie wird von Phytec betrieben und integriert Services für Software-Lifecycle-Management, CVE-Monitoring und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates sowie die L-IoT Cloud-Plattform von ML!PA. Darüber lassen sich Software zentral verwalten und versionieren, OTA-Updates ausrollen und Geräteflotten managen. Durch die Partnerschaft von Phytec und ML!PA ist L-IoT erstmals als Hosted Service erhältlich. Zum Funktionsumfang gehören Asset-Management, Device-Health-Monitoring sowie ein automatisierter Abgleich bekannt gewordener Schwachstellen gegen die SBOM der verwalteten Geräte – für Phytec-Hardware ebenso wie für Elektroniken anderer Hersteller. phyHUB ist damit eine zentrale, transparente Plattform für das Update- und Device-Management von Embedded Elektroniken.

 

Austauschbare phyFLEX System-on-Modules mit neun Prozessorplattformen

Sein Portfolio austauschbarer System-on-Modules der phyFLEX-Serie erweitert Phytec zur electronica um weitere Prozessorplattformen, unter anderem von NXP, Synaptics und erstmals von Qualcomm. Insgesamt stehen damit nun neun Prozessorplattformen zur Auswahl. Damit können Kunden Produktserien flexibel aufbauen und im Lebenszyklus aufrüsten, ohne die gesamte Elektronik neu zu entwickeln. Die neuen SoMs mit den Prozessoren NXP i.MX 937, i.MX 952 und Synaptics SL2610 können wahlweise mit DDR3- oder DDR4-RAM bestückt werden. In Verbindung mit den weiteren pinkompatiblen phyFLEX System-on-Modules ergibt sich damit eine umfassende Skalierbarkeit – für Flexibilität bei volatilen Speicherpreisen und -verfügbarkeit sowie maximale Zukunftssicherheit.

 

Embedded Vision und AI: Von der Hardware bis zum Deployment

Mit dem phyVIP zeigt Phytec auf der Messe seine Integrationsplattform für Vision und Edge-AI, die zusätzlich zu Prozessor und AI-Einheiten auch Speicher, Spannungsversorgung und industrielle Schnittstellen umfasst. Das kompakte System reduziert Entwicklungszeit und -kosten um bis zu 70 Prozent und ist damit auch für mittlere Stückzahlen attraktiv. Individuelle Connector-Boards ermöglichen die projektspezifische Anpassung und einfache Integration. Speziell für Edge-AI-Anwendungen stehen skalierbare AI-Beschleuniger und ein umfassendes Software-Ecosystem zur Verfügung, mit dem die Optimierung und das Deployment von AI-Modellen vereinfacht werden.

Über PHYTEC

Die PHYTEC Messtechnik GmbH, das größte Unternehmen innerhalb der PHYTEC Technologie Holding AG, entwickelt und produziert am Standort Mainz Embedded Komponenten für den globalen Einsatz in industriellen Serienprodukten. Das Leistungsspektrum umfasst System on Modules, Single Board Computer, kundenspezifische Elektroniken und OEM-Komplettlösungen inklusive Software, Gehäusedesign und Komplettmontage. Entwicklungen und Angebote für Embedded Vision und Lösungen rund um Themen wie Security, Update- und Devicemanagement, Lifecyclemanagement und Cloud-Integration sind ebenfalls Teil des PHYTEC Portfolios.

Seit mehr als 35 Jahren bewähren sich PHYTEC Embedded Systeme und Lösungen unter anspruchsvollsten Bedingungen, unter anderem in der Medizintechnik, Verkehr und Transport, Energiewirtschaft, Avionik, Gebäudeautomation, Antriebstechnik, Agrartechnik und Automobilbranche. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 390 Mitarbeiter in 5 Niederlassungen weltweit.