Austauschbare System on Modules:
Phytec stellt phyFLEX-Produktlinie vor

Mainz, 05. November 2025
Phytec präsentiert mit phyFLEX eine neue Produktlinie flexibel austauschbarer System on Modules (SoM). Sie basieren auf dem FPSC-Footprint für gelötete SoMs und ermöglichen Upgrades und Produktvarianten über Prozessorfamilien und Hersteller hinweg. Aktuell erhältlich sind phyFLEX-SoMs mit den Prozessoren STM32MP2x von STMicroelectronics, AM62L von Texas Instruments sowie i.MX 8M Plus und i.MX 95 von NXP.
Austauschbarkeit ohne Kompromisse
Die phyFLEX-System on Modules stehen für Austauschbarkeit ohne Kompromisse und ergänzen die Steck- und Lötmodule der phyCORE-Serie. Basis der phyFLEX-Serie ist das Pinout des FPSC-Footprints, bei dem die Signale in drei Kategorien eingeteilt sind: Mandatory Signals für höchste Kompatibilität, die bei allen Modulen heutigen und künftigen Modulen eines Feature-Sets gleich sind; Optional Signals, die von vielen Prozessoren unterstützt werden und die auch für künftige SoMs des FPSC-Feature-Sets berücksichtigt werden sollen; und Specialized Signals, die keiner Standardisierung unterliegen und mit denen besondere Prozessor-Features genutzt werden können. Unternehmen können anhand der Signalkategorien entscheiden, welches Maß aus Funktionalität und Pinkompatibilität am besten zu Ihren Projekten und Anwendungen passt.
Bei Nutzung von Mandatory und Optional Signals, die zusammen über 80 Prozent aller Signale ausmachen, ist ein Austausch der Module auf lange Frist und ohne Änderungen am Carrier-Board gewährleistet. Dies hilft Kunden, Technologietrends zu nutzen, sich gegen Lieferengpässe abzusichern sowie Produktvarianten und Upgrades mit mehr Rechenleistung, Speicher etc. zu realisieren.
Bodo Huber, Geschäftsführer von Phytec, sagt zur neuen phyFLEX-Produktlinie:
„Viele Kunden haben unser Konzept flexibel austauschbarer Module sehr positiv aufgenommen. Einige Nutzen die SoMs, um mit gleichem Carrier-Board unterschiedliche Produktvarianten anzubieten. Andere setzen wegen der Zukunftssicherheit auf FPSC, weil sie wissen, dass sie auch mit neuen Prozessorgenerationen an ihrem Design festhalten können. Und eine dritte Gruppe nutzt die SoMs, weil sie kompakt, preisoptimiert und robust sind – ohne sich jetzt schon Gedanken über Upgrades oder Produktvarianten zu machen. Mit der neuen phyFLEX-Produktlinie wollen wir dieses Konzept der Austauschbarkeit ohne Kompromisse weiter stärken.“
Robust, einfach verarbeitbar und kostengünstig
Alle aktuellen phyFLEX-SoMs nutzen den FPSC-Footprint und die FTGA-Löttechnologie (Fused Tin Grid Array). Sie ermöglicht hochfeste Lötverbindungen, wobei Haltepunkte eine mechanische Kopplung des SoMs zum Carrier-Board übernehmen. Sie sind zudem einfach zu verarbeiten und für den Serieneinsatz kostenoptimiert.
Vom BSP bis zu Security und CRA-Konformität: Unterstützung für die Entwicklung
Rund um seine System on Modules der phyCORE- und phyFLEX-Serien bietet Phytec umfassende Dienstleistungen – von der Entwicklung individueller Hardware und Software nach Kundenwunsch über die Embedded Imaging Integration bis hin zu Security, Update- und Device-Management. Dazu gehört auch die Unterstützung von Kunden bei der Erfüllung von Anforderungen durch CRA, RED und andere Richtlinien oder die komplette Übernahme von CVE-Prüfungen und Lifecycle-Management für Hardware und Software.
Über PHYTEC
Die PHYTEC Messtechnik GmbH, das größte Unternehmen innerhalb der PHYTEC Technologie Holding AG, entwickelt und produziert am Standort Mainz Embedded Komponenten für den globalen Einsatz in industriellen Serienprodukten. Das Leistungsspektrum umfasst System on Modules, Single Board Computer, kundenspezifische Elektroniken und OEM-Komplettlösungen inklusive Software, Gehäusedesign und Komplettmontage. Entwicklungen und Angebote für Embedded Vision und Lösungen rund um Themen wie Security, Update- und Devicemanagement, Lifecyclemanagement und Cloud-Integration sind ebenfalls Teil des PHYTEC Portfolios.
Seit mehr als 35 Jahren bewähren sich PHYTEC Embedded Systeme und Lösungen unter anspruchsvollsten Bedingungen, unter anderem in der Medizintechnik, Verkehr und Transport, Energiewirtschaft, Avionik, Gebäudeautomation, Antriebstechnik, Agrartechnik und Automobilbranche. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 390 Mitarbeiter in 5 Niederlassungen weltweit.